Mittwoch, 20. November 2024, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr


„Gute Jobs gibt es nicht so viele“ – Wie mit einer Jobgarantie das Recht auf gute Arbeit umgesetzt werden kann
BEIGEWUM Buchvorstellung und Diskussion mit:
Clara MODER, Hannah QUINZ, Daniel SCHÖNHERR und Daniel WITZANI-HAIM
Was, wenn der Staat allen Menschen, die Arbeit suchen, gute Jobs anbieten würde – dort, wo der Markt es nicht schafft? Genau dieses spannende Konzept beleuchtet der Sammelband „Mit einer Jobgarantie zum Recht auf gute Arbeit“. Mit Beiträgen von führenden Expert:innen und einem Vorwort der renommierten Forscherin Pavlina Tcherneva zeigt das Buch, wie eine Jobgarantie Armut bekämpfen und gute Arbeitsbedingungen schaffen könnte. Der Band präsentiert Visionen und konkrete Vorschläge gegen Arbeitslosigkeit. Eine Jobgarantie wäre einen Paradigmenwechsel gegenüber einer sanktionierenden, neoliberalen Arbeitsmarktpolitik. Die Herausgeber:innen stellen wichtige Einsichten aus dem Band vor und diskutieren, wie eine Jobgarantie in Österreich umgesetzt werden kann.
Das Buch ist beim BEIGEWUM bestellbar: Sammelband „Mit einer Jobgarantie zum Recht auf gute Arbeit“ jetzt verfügbar! – BEIGEWUM
Eine Veranstaltung des BEIGEWUM – Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen mit:
KLEVER VERLAG ZU GAST IM RC
Herbert MAURER präsentiert sein Buch „KAUKASISCHE KREISE“
Der Kaukasus wird immer mehr zum Brennpunkt politischer Interessen. Im aktuellen Umfeld wirtschaftlicher und geostrategischer Überlegungen bleibt es vielen Entscheidungsträgern verborgen, dass die zentralen Staaten der Region (Armenien, Georgien, Aserbaidschan) stets in eine europäische Kultur-Tradition eingebettet waren, die in den Jahrzehnten sowjetischer Herrschaft beinahe verschüttet wurde.
Herbert Maurer, Übersetzer der zeitgenössischen Literatur Armeniens, war nicht nur als Dolmetscher, Wegbegleiter und Chronist des Karabach-Komitees in Jerewan und Moskau aktiv. Er konnte in Armenien auch viele Autoren und Intellektuelle in der Anfangszeit der Demokratie kennenlernen. In diesem Buch sind sehr verschiedene Betrachtungsvarianten versammelt; in der Hoffnung, die Komplexität der südkaukasischen Realität etwas durchsichtiger zu machen.
Theodor Kramer Preis 2024: Wien
Mit dem Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und Exil wird heuer
Vladimir VERTLIB ausgezeichnet.
Katherina BRASCHEL im Gespräch mit Vladimir VERTLIB.
Information zum Preisträger und zum Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und im Exil: https://theodorkramer.at/theodor-kramer-preis/ueber-den-preis/
Feministische Widerstandspraxen im medialen Alltag
Aktuell berichten Medien verstärkt über Femi(ni)zide und sexualisierte Gewalt,
was nicht zuletzt den feministischen Mobilisierungen gegen Femi(ni)zide der vergangenen Jahre zuzuschreiben ist.
Oft hinterlassen uns die Berichte wütend und ohnmächtig. Wie kann feministischer Widerstand – großer und breiter, aber auch
kleiner und alltäglicher – sichtbarer werden? Welche Rolle spielt hier feministische Medienarbeit als widerständige Praxis?
Diskussion gemeinsam mit:
Kristin GRUBER (Dokumentarfilm und Podcast-Serie #HowToStopFemicide),
Beate HAUSBICHLER (Redakteurin bei der österreichischen Tageszeitung Der Standard)
und Lea SUSEMICHEL (leitende Redakteurin des feministischen Magazins an.schläge).
3. Veranstaltung im Rahmen der dreiteiligen Reihe „Feministische Widerstandspraxen im Alltag“
Die Veranstaltungs- und Podcastreihe wird gefördert durch das MA 57 – Frauenservice Wien, die HochschülerInnenschaft an der Universität Wien und die Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung.
Der Sonderermittler & die Psychotherapeutin
Kriege und ihre Traumata
Perspektiven der Aufarbeitung am Beispiel Bosnienkrieg
Ein Krieg – zwei Sichtweisen! Die komplexen Vorgänge im Bosnienkrieg wurden und werden unterschiedlich interpretiert und bewertet.
Anhand ihrer beiden Bücher „Ahmići” und „Weiterleben” haben Thomas Obruča und Nina Hermann ihre Gedanken niedergeschrieben.
Dabei stützen sie sich auf die Erlebnisse der Betroffenen: Adnan Zec hat als 13-Jähriger das Massaker von Ahmići überlebt, Admir Hasanović aus Brčko war in einem Lager der Serben inhaftiert.
Thomas Obruča (ehemaliger Sonderermittler im Jugoslawientribunal in Den Haag) gibt dem damals 13-jährigen Adnan eine Stimme.
In „Weiterleben” bearbeitet Admir seine traumatischen Erlebnisse gemeinsam mit seiner Therapeutin Nina Hermann.
Beide Bücher wurden unabhängig voneinander im Verlag Bibliothek der Provinz veröffentlicht, wodurch sich Autor und Autorin kennengelernt haben.
POET NIGHT 2024
des Ersten Wiener Lesetheaters
Erstes Wiener Lesetheater und zweites Stegreiftheater
Mit: Heinz Achtsnit – Ruth Aspöck – Bettina Balaka – Dan*ela Beuren – Katrin Butt – Georg Bydlinski – Peter Campa – Manfred Chobot – Antonio Fian – Karin Gayer – Renate Gippelhauser – Manuel Girisch – Christl Greller – Werner J. Grüner – Elmar Hanke – Sonja Henisch – Ingrid Jantzen – Christa Kern – Ilse Kilic – Doris Kloimstein – Rudolf Lasselsberger – Helga Leitner – Anka Mairose – Christa Meissner – Thomas Neumeister-Macek – Erika Parovsky – Mechthild Podzeit-Lütjen – Susanne Rödl – Marlen Schachinger – Graziella Schwaiger – Susanne Schweiger – Hedwig Seyr-Glatz – Martina Sinowatz – Minou Staringer – Richard Weihs – Fritz Widhalm – Renate Woltron
Organisation und Moderation: Hahnrei Wolf Käfer – Andrea Pauli
Ablaufplan
18.:30
Heinz Achtsnit – Susanne Rödl – Susanne Schweiger – Hedwig Seyr-Glatz – Anka Mairose – Thomas Neumeister-Macek – Doris Kloimstein – Christl Greller – Christa Kern – Georg Bydlinski
20:00
Antonio Fian – Bettina Balaka – Manfred Chobot – Erika Parovsky – Minou Staringer – Richard Weihs – Peter Campa – Ruth Aspöck– Mechthild Podzeit-Lütjen – Christa Meissner
21:00
Renate Woltron – Manuel Girisch – Renate Gippelhauser – dan*ela beuren – Martina Sinowatz – Karin Gayer – Marlene Schachinger – Graziella Schwaiger – Helga Leitner – Ingrid Jantzen
22:30
Werner Grüner – Katrin Butt – Rudolf Lasselsberger – Sonja Henisch – Elmar Hanke – lse Kilic – Fritz Widhalm – Wolf Käfer
„SCHERE IM KOPF“ – Woke und die Freiheit der Kunst
Alexander PEER im Gespräch mit:
Matthias POLITYCKI, Albert C. EIBL und Eleonora BÖGL
Begrüßung: Marion WISINGER, Präsidentin des Österreichischen PEN-Clubs
„Der Wert der Demokratie“ ist eine Plattform von Literaturvereinigungen zur Stärkung
des öffentlichen Diskurses und zur Wahrung der Menschenrechte.
„Schreiben zwischen Gebot und Verbot“ ist der Titel der diesjährigen Herbstdiskussion, die sich auf die sensible Abgrenzung einlässt, wo das freie Wort verletzend ist oder Wokeness als Zensur verstanden werden kann. Welche Freiheit meinen wir, wenn wir von der Freiheit des Wortes sprechen?
Eine Veranstaltung des Österreichischen PEN-Clubs: http://penclub.at/
„Feministische Widerstandspraxen im Alltag & auf der Straße“
2. Veranstaltung im Rahmen der dreiteiligen Reihe „Feministische Widerstandspraxen im Alltag“
Femi(ni)zide und sexualisierte Gewalt im öffentlichen und privaten Raum säumen auch die österreichischen Statistiken und Presseberichte. Dazu maßgeblich beigetragen haben die Mobilisierungen gegen Femi(ni)zide der letzten Jahre. Welche Widerstandsmomente erleben Aktivist*innen in der Selbstorganisierung? Welche bleiben unsichtbar? Wie können diese sichtbar gemacht und auf die Straße gebracht werden?
Die Veranstaltungs- und Podcastreihe wird gefördert durch das MA 57 – Frauenservice Wien, die HochschülerInnenschaft an der Universität Wien und die Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung.
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