Republikanischer Club - neues Österreich

Sonntag, 8. März 2026, RC, Fischerstiege 1-7, R1, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Handwerk und Handarbeit – aus feministischer Sicht

Merksatz: glatt ist genauso eine Masche wie verkehrt.

Lesende, die an diesem Abend Frauen wie Männer bestricken: Ruth Aspöck, Ilse Kilic, melamar, Margot H. Koller

Organisation: Ruth Aspöck

Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung

 

Republikanischer Club Neues Österreich; 
www.repclub.at

Donnerstag, 5. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Gespräch über die Aktualität von Rosa Luxemburg

 

Die Feministin Rosa LOGAR und der Historiker Wolfgang FRITZ diskutieren in einem Zwiegespräch über das Leben und das Werk von Rosa Luxemburg.

Am 5. März 2026 jährt sich der Geburtstag von Rosa Luxemburg zum 155 Male, eine der wenigen Frauen ihrer Zeit, deren Wirken und Werk bis heute in Erinnerung geblieben sind. Sie kämpfte für Gleichberechtigung, für Frieden und eine sozialdemokratische Gesellschaftsordnung, saß dafür lange Jahre im Gefängnis und starb einen gewaltsamen Tod. Ihr politisches Wirken konnte dadurch jedoch nicht ausgelöscht werden! Rosa Luxemburg und ihre MitstreiterInnen hatten das Ziel, den Kapitalismus abzuschaffen, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit durchzusetzen. Ersteres ist nicht gelungen und jüngere Ereignisse zeigen, welche politische Macht globale Unternehmen haben und wie die Grundfeste von Demokratien zerstört werden. Es gibt Rückschläge in vielen Bereichen, insbesondere auch in Bezug auf die soziale Gerechtigkeit und eine emanzipatorische Politik. Es sind auch wieder bellizistische Zeiten angebrochen und eine Erinnerung an Rosa Luxemburg ist angebracht.

Dienstag, 3. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

GREENWASHING – das schmutzige Geschäft mit deinem Gewissen

Die Wirtschaftsexpertin von Greenpeace Österreich Ursula BITTNER präsentiert ihr Buch im Gespräch mit Doron RABINOVICI (Schriftsteller, Historiker, Sprecher RC)

 

Anhand zahlreicher Praxisbeispiele analysiert das Buch, wie Konzerne Greenwashing gezielt als Instrument nutzen, um politisches Handeln zu blockieren – statt echte Lösungen voranzubringen. Ursula Bittner verdeutlicht, dass Greenwashing längst zu einem festen Bestandteil globaler Wirtschafts- und Politikstrategien gereift ist: Durch das Zusammenspiel von Desinformation und Lobbying werden notwendige Umweltregulierungen systematisch unterlaufen, um die Profitabilität klimaschädlicher Geschäftsmodelle zu sichern. Greenpeace-Expertin Ursula Bittner zeigt, wie sich Konzerne und Co. als Umweltretter:innen ausgeben, während sie die Klimakrise und das Artensterben befeuern. 

Freitag, 27. Februar 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Der Paketzusteller

Von und mit Richard SCHUBERTH

Bildungs- oder Schelmenroman, Comédie humaine, Social-Media-Satire oder existenzialistischer Sittenspiegel, Drogen-Prosa, LSD-Porno oder Sozialreportage, Persiflage auf die Linke, Burleske … viele Schichten überlagern sich in Richard Schuberths jüngstem Roman „Der Paketzusteller“ (Drava Verlag).

Ehe im Frühling seine neuen Werke erscheinen, wird der Autor exklusiv für den Republikanischen Club jene Kapitel vorlesen, in denen er die deutsche und österreichische Linke aufs Korn nimmt.

Das gibt’s nie wieder!

„,Der Paketzusteller’ ist das geilste Stück Belletristik, das mir seit langem untergekommen ist.“ Fritz Ostermayer, Im Sumpf;

„… eines der ungewöhnlichsten und kompromisslosesten Bücher des Jahres.“ Olja Alvir, Der Standard;

„Wortgewaltig und spielerisch nutzt der Autor die Sprache – verdreht, überzeichnet und mit einem bewusst frivolen Unterton.“ Anne Lemberger, Dorf Zeitung;

„Ein richtig guter Roman.“ Corinna Milborn, Erklär mir die Welt.

 

Donnerstag, 26. Februar 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Immer wieder Afrika

Nina HERMANN lädt Freunde und Interessierte in den RC 

Immer wieder an Orte zurückzukehren konfrontiert uns mit äußeren und inneren Veränderungen. Schauplatz ist das kleine westafrikanische Land Guinea Bissau in den Jahren zwischen 1978 und 2025.

Ob als jugendliche Abenteurerin, Entwicklungshelferin oder letztendlich Spurensuchende – die Rollen wandeln sich. Aber auch der Blick auf Themen wie koloniales Erbe, traditionelle und westliche Medizin, Familienstrukturen sowie politische Hintergründe ist nicht mehr derselbe.

Eine Reise in Wort und Bild mit Nina Hermann, Psychotherapeutin und Udo Starnegg, Graphic Designer.

Um Anmeldung per Email an nina_hermann@gmx.at wird  ersucht!

 

Montag, 9. Februar 2026, im RC; Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 18 Uhr  

 

AUFMACHER – die Medienrunde lädt ein

 

Zu Gast: Laura ANNINGER ist eine ausgezeichnete Klima- und Wissenschaftsjournalistin. Sie hat unter anderem bei Die Zeit, der Süddeutschen Zeitung, im Falter oder auch im Datum Magazin publiziert. Jetzt hat Anninger ihr erstes Buch geschrieben mit dem Titel: „Schnee von morgen“ (Verlag Anton Pustet).

Ist Schifahren in Zukunft bei uns noch möglich und wie berichten wir über die Folgen der Klimakrise, ohne die Menschen sofort abzuschrecken? Wir freuen uns, mit Laura Anninger darüber zu sprechen.

Dienstag, 3. Februar 2026, im RC; Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 18 Uhr

 
EMANZIPATION? Von Erika WEINZIERL
Österreichische Frauen im 20. Jahrhundert.
Mit einem Geleitwort von Margit FISCHER
 
Eine junge Frau wird verprügelt. Verprügelt von ihrem Ehemann. Warum? Er ist dahintergekommen, dass sie arbeitet. Sie arbeitet ohne seine Genehmigung. Wo und wann befinden wir uns? Wir befinden uns Anfang der siebziger Jahre im schönen Österreich. Bis zu Kreiskys Reform des Familienrechts 1975 war der Mann das Oberhaupt der Familie. Die Frau hatte seinen Anordnungen zu folgen. Das Buch „Emanzipation“ der Historikerin Erika Weinzierl erschien genau in diesem Jahr (1975). Es zeigt den langen Kampf um Emanzipation, der leicht vergessen wird. Emanzipation ist nicht selbstverständlich – immer auch bedroht.
 
Präsentation der Neuerscheinung im LIT Verlag des Buches „Emanzipation“ von Erika Weinzierl mit einem Geleitwort von Margit Fischer:
 
Am Podium:
 
Gerhard BOTZ, bis 2009 Univ. Prof. am Institut für Zeitgeschichte, Schüler Erika Weinzierls (Fokus auf Weinzierls Befassung mit dem Antisemitismus);
 
Eva PFISTERER, Journalistin, Gen. secr. of the Austrian European Journalists. 
 
Einleitende Worte: Wilhelm HOPF, Verleger des LIT Verlags; Begrüßung: Sibylle SUMMER, Sprecherin, Vorstand RC.

Freitag, 30. Jänner 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Alles Meinung?

Über die Freiheit des Wortes und den Verlust der Wahrheit

Ein Podiumsgespräch mit Autor:innen

Weltweit wird die Meinungsfreiheit zunehmend eingeschränkt, wie ist sie zu verteidigen und welche Folgen hat es, wenn alles gesagt werden kann? Welche Verantwortung haben Autor:innen, mit welchen Schwierigkeiten sehen sie sich aktuell konfrontiert? Mitglieder des PEN Austria und des PEN Deutschland setzen sich mit Sprache und Politik auseinander – und wie Literatur die Zivilgesellschaft stärken kann.  

Mit: Thomas Andreas Beck (Lyriker, Liedermacher), Katharina Tiwald (Autorin, Präsidentin PEN Burgenland), Sama Maani (Autor, Psychoanalytiker), Eleanor Bardilac (Autorin, Young Writers PEN Austria), u.a.

Moderation: Marion Wisinger (Präsidentin PEN Austria)

Mittwoch, 28. Jänner 2026, im RC; Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr  

 

FILMABEND im RC

 

Leonhard PLAKOLM, ein langjähriger Freund von Peter BETTELHEIM hat 2007 – im Zuge einer Doku über Gustav Glaser – ein längeres Interview/Gespräch mit Peter Bettelheim geführt. Darin geht es um dessen Werdegang: Emigrantenkind, Schule in Wien, FÖJ, Studium und Kritische Linguistik; um die Wiener 68er und auch Gustav Glaser; um die sog. Uni-Ferkelei und Folgen, die Spaltung in dogmatische Gruppen und weiter bis herauf zu einst aktuellen Auseinandersetzungen; auch um den österreichischen Antisemitismus.

Peter Bettelheim ist in Gestik und (rauer) Stimme präsent. Der Videofilm dauert genau 1 Stunde.

 

  

Dienstag, 27. Jänner 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

 „LÜGE UND WAHRHEIT“

 von Claudia ERDHEIM

Präsentation des Essaybandes (Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft)

 Claudia ERDHEIM präsentiert die zwei Essays:

„Verteidigungsstrategien von österreichischen NSDAP-Mitgliedern nach dem Krieg“ und „Hannah Arendts wundersame Liebe zu Martin Heidegger“. Im ersten Essay wird anhand zweier Beispiele gezeigt, mit welchen Lügen und irren Argumenten NSDAP Mitglieder versucht haben, den Sanktionen wie z.B. Sühneabgaben oder Berufsverbot zu entgehen. In dem zweiten Essay geht es um Arendts trotz aller Kritik und Einsicht bis zum Schluss ungebrochene Liebe zu Heidegger.

Moderation: Gerhard OBERSCHLICK

Claudia Erdheim, geboren 1945 in Wien. Studium der Philosophie und Logik. Von 1984 bis 2005 Lehrbeauftragte am philosophischen Institut der Universität Wien. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Seit 1984 zahlreiche Buchveröffentlichungen.

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