Republikanischer Club - neues Österreich

Dienstag, 7. Juni 2016, 19 Uhr, im RC:

VORORTE-MINIATUREN von Peter WEINBERGER
Geschichten aus Transdanubien (Österreichisches Literaturforum)
Buchpräsentation.
Alle (ehemaligen) Wiener Vororte haben etwas ganz Spezielles an sich: Zum Teil ist es eine sehr unterschiedliche Geschichte, zum Teil unterscheiden sie sich durch ihre Alltagskultur.
Es lesen: Christa SCHWERTSIK und Peter WEINBERGER (Autor).

Montag, 6. Juni 2016, 19 Uhr, im RC:

HASS IM NETZ (Brandstätter Verlag)
Von Ingrid BRODNIG
Wut, Hass und Hetze erreichen derzeit in den sozialen Foren einen traurigen Höhepunkt. Die digitale Debatte hat sich radikalisiert, ein respektvoller Austausch scheint unmöglich. Dabei könnte das Internet doch ein Medium der Aufklärung sein: Höchste Zeit, das Netz zurückzuerobern.
Buchpräsentation und Diskussion mit: Ingrid BRODNIG (Autorin, Journalistin).

Mittwoch, 4. Mai 2016, 19 Uhr, im RC:

EXKLUSIVE DEMOKRATIE ÖSTERREICH — POLITISCHE TEILHABE IN DER MIGRATIONSGESELLSCHAFT Der aktuelle Integrationsdiskurs im Rahmen der Fluchtbewegungen dreht sich um Werte, Pflichten und angedrohte Sozialkürzungen, während Fragen von Teilhabe und Rechten einmal mehr in den Hintergrund geraten. Eine Diskussionsveranstaltung der Gesellschaft für Geistes- und Sozialwissenschaften (GGS) im BSA in Kooperation mit dem Republikanischen Club – Neues Österreich. Teilnehmer_innen: Nurten YILMAZ (SPÖ-Abgeordnete und Integrationssprecherin), Peter MARHOLD (“helping hands”), Gerd VALCHARS (Politikwissenschafter), Moderation: Leila HADJ-ABDOU.

Dienstag, 3. Mai 2016, 19 Uhr, im RC:

Buchpräsentation: “RECHTSEXTREMISMUS – BAND 2: PRÄVENTION UND POLITISCHE BILDUNG” (Mandelbaum Verlag)
Mit Autor_innen und Herausgeber_innen Judith GOETZ, Heribert SCHIEDEL und Bernhard WEIDINGER.
Die extreme Rechte ist im Aufwind – abzulesen an rechtsextremen Wahlerfolgen, erfolgreichen rassistischen Mobilisierungen und grassierender Hate Speech im Internet. Entwicklungen wie diese verleihen der Frage Nachdruck, wie Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegengewirkt werden kann. Kann politische Bildung je mehr als Symptombekämpfung sein? Welche Art von Bildung wird dahingehend gebraucht und welche sozialen Kontexte hat sie zu berücksichtigen?

Montag, 2. Mai 2016, 19 Uhr, im RC:

“ARASCH, DER HEIMKEHRER.”
Szenische Lesung. (Ein Stück von Amir GUDARZI)
Die Reise eines Heimkehrers, der gar nicht heimkehren will. Eine Reise, die sich nicht wie eine solche anfühlt. Eine innere Reise durch die eigene Seele und Geschichte, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verknüpft. Gekommen aus dem Iran, leben in Wien und am Ende heimkehren an einen neuen Ort. Wie ist das möglich? Er, Arasch, leiht uns seine Augen, damit wir seine Perspektive auf unsere gewohnte Stadt Wien haben können. Sein Angebot ist nur einmalig: es lesen.
Mit: Amir GUDARZI, Alexander ABSENGER, Natalie Ananda ASSMANN, Denise TEIPEL, David JAKOB, Lisa WEIDENMÜLLER, Pouyan KHERADMAND.

Donnerstag, 28. April 2016, 19:30 Uhr, im RC:

LESUNG AUS DEM KOLLEKTIVROMAN “WOLLEN SCHON”
Elf Autor_innen haben sich fast vier Jahre gemeinsam mit der Frage beschäftigt, wie freies, gemeinsames Forschen aussehen könnte, wenn keine ökonomischen Zwänge bestünden.
Es lesen und diskutieren aus dem Kollektiv Roman zumindest: Veza QUINHONES-HALL, Eva SCHÖRKHUBER, Heide HAMMER, Natalie DEEWAN und Kurto WENDT. Moderation: Alexander EMANUELY (RC).

Dienstag, 26. April 2016, 19 Uhr, im RC:

MUSEALISIERUNG DER ERINNERUNG
Das Waldheim Holzpferd, Symbol einer antinazistischen und aufgeklärten Zivilgesellschaft, ist bis 4. Mai 2016 im Wien Museum ausgestellt. Im „Pferdestall“, dem Republikanischen Club, wird derweil über die Möglichkeiten und die Schwierigkeiten diskutiert, Erinnerung lebendig zu halten….
Es diskutieren: Eva BLIMLINGER (Historikerin und Rektorin der Akademie der bildenden Künste), Ruth BECKERMANN (Kunsthistorikerin, Filmemacherin), Matti BUNZL (Anthropologe, Kulturwissenschaftler und Direktor des Wien Museums) und Sibylle SUMMER (RC).

Montag, 18. April 2016, 19 Uhr, im RC:

DAS GRÜNE BAND EUROPAS – QUO VADIS?
Zu den Entwicklungen und historischen Belangen diskutieren: Alois LANG (Leitung der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit & Ökotourismus, Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel, Illmitz; Fachmann des Themenkreises “Das Grüne Band” seit seinen Ursprüngen 1989), Arthur SPIEGLER (Geograph in Wien. Langzeit- Befasster in Landschaftsfragen und historischen Kleinstädten, u.a. mit dem Grünen Band Europas. Mit “Österreichischer Dorferneuerung” im ÖKL groß geworden. Gründer von ECOVAST Austria, Vizepräsident von ECOVAST International), Moderation: Brigitte MACARIA (Generalsekretärin von Ecovast Austria; Projektkoordinatorin zahlreicher Workshops & Diskussionsrunden entlang des Grünen Bandes; Semiotikerin, Kuratorin).

Dienstag, 12. April 2016, 19 Uhr, im RC:

WALDHEIM – 30 JAHRE DANACH
Was vor 30 Jahren das Land umtrieb, wirkt bis heute fort. Die Auseinandersetzung rund um die NS-Vergangenheit des damaligen Bundespräsidentschaftskandidaten markierte einen Wendepunkt.
Am Podium: Georg TIDL (Der damalige ORF Journalist und Historiker deckte bereits 1985 die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims auf. 30 Jahre später beschreibt Georg Tidl in seinem Buch „Waldheim – Wie es wirklich war“, was damals vorgefallen ist, wer sein Hauptinformant war und warum er dreißig Jahre geschwiegen hat) und Doron RABINOVICI (Schriftsteller, Historiker, Mitbegründer des RC). Moderation: Erich KÖNIG (Bsa Medien).
Eine gemeinsame Veranstaltung des Republikanischen Clubs – Neues Österreich mit der Bundesfachgruppe Medienberufe im BSA und BSA Döbling.

Donnerstag, 7. April 2016, 19 Uhr, im RC:

IF WE DON’T DO IT, NOBODY WILL
Dafroza GAUTHIER (CPCR), Alain GAUTHIER (CPCR), Alain DAVID (LICRA-Frankreich), Moderation: Alexander EMANUELY. Einleitende Worte: Ancilla UMUBYEYI.
Der 7. April ist der Tag des Gedenkens an das Genozid an den Tutsis in Ruanda. Schätzungsweise über eine Million Menschen wurden innerhalb von drei Monaten ermordet. Viele der Mörder sind jedoch noch auf freiem Fuß und konnten der Justiz bisher entkommen. Man schätzt, dass 100 von ihnen in Frankreich leben. 2001 gründeten Dafroza und Alain Gauthier, eine ruandische Chemikerin und ein französischer Schuldirektor, beide seit Jahrzehnten verheiratet und in Reims lebend, das Collectif des Parties Civiles Pour le Rwanda (CPCR – Kollektiv der Zivilkläger für Ruanda) und machen seitdem das, was eigentlich die Staatsanwaltschaft machen sollte: Sie suchen nach den Mördern.

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