Montag, 20. April 2026, im RC, Fischerstiege 1–7, 1010 Wien. Beginn: 19 Uhr
ZEIT AM GRAT
Belarusische Literatur im Untergrund und im Exil
Kuratiert von Hanna JANKUTA
Präsentation der Zeitschrift Zwischenwelt, Theodor Kramer Gesellschaft
Gespräch und Lesungen
Mit: Franziska FÜCHSL, Hanna JANKUTA, Martin KRIST, Astrid NISCHKAUER, Peter ROESSLER, Annemarie TÜRK.
Dienstag, 21. April 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 18 Uhr
Veranstaltungsreihe im RC – LEBENSGESCHICHTEN
Liesl SPIRA-NITSCH und Friedrich FORSTHUBER
Die Fragen stellt Fred TURNHEIM
Beide Gespräche werden von OKTO-TV aufgezeichnet. Wir bitten daher um pünktliches Erscheinen, spätesten um 18:15 Uhr. Während der TV-Aufzeichnung können, aus technischen Gründen, keine Zuhörer eingelassen werden. Wir ersuchen um Anmeldung unter office@repclub.at.
Nina HORACZEK (Politologin, Autorin und Redakteurin) und Sebastian WIESE (Rechtsanwalt) stellen ihr neues Buch vor. Anschließend Diskussion mit Akteur_innen aus der Zivilgesellschaft aus unterschiedlichen Generationen.
Mit: Irmtraut KARLSSON (dzt. Vorsitzende d. Steine der Erinnerung, Josefstadt) und Maris FILIPIC (Aktivist_in Fridays4Future Wien).
Melanie PICHLER (Institut für Soziale Ökologie an der BOKU) und
Lukas LIEBMANN (System Change Not Climate Change).
Mit Protesten und Demonstrationen hat die Klimabewegung im vergangenen Jahr Bewusstsein geschaffen für die Dringlichkeit und die Gefahren der Erderwärmung. Parallel dazu waren Hitzewellen im letzten Sommer (und den Jahren davor) zunehmend eine Belastung für das Leben in der Stadt. Bis zu einem gewissen Grad ist der globale Temperaturanstieg auch in Wien bereits spürbar. Ausgehend davon sollen Klimaschutz und Stadtpolitik im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen: Was muss konsequente Klimapolitik in Wien können? Reichen Fassadenbegrünungen und Wassersprenkler aus? Wie sieht eine Stadt aus, die den CO2-Ausstoß drastisch reduziert? diskutieren.
Veranstaltet wird der Abend von einer Gruppe an Aktivist*innen, die sich im Rahmen von "Aufbruch" zusammengefunden hat. Der RC unterstützt diese Veranstaltung.
Fritz SCHILLER beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Entwicklung der Löhne und Gehälter in Österreich. Er stellte sich die Frage, ob die u.a. von den Gewerkschaften postulierte Lohnleitlinie der produktivitäts- und solidarischen Lohnpolitik in der Vergangenheit erreicht wurde oder nicht.
Fritz SCHILLER ist Ökonom, Betriebsratsvorsitzender einer Spezialbank, Mitglied des Bundesvorstan-des der GPA-djp, Mitglied der AK-Wien und der Bundesarbeitskammer (für die AUGE/UG) und Vorstandsmitglied der Wiener Gebietskrankenkasse.
Ziel des nationalsozialistischen „Erziehungsstaates“ war es, „Werte“ in die Köpfe der heranwachsenden Generation zu implantieren, die weit außerhalb jeglicher aufklärerisch-humanistischer Wertvorstellungen lagen. Anhand von Erinnerungen und Schulhefteintragungen, einer Reihe von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen sowie Dokumentationsmaterialien, die in öffentlich zugänglichen Archiven nicht zu finden sind, erlaubt die Studie einen mikrogeschichtlichen Einblick in die schulische NS-Alltagswelt – weit über das Untersuchungsfeld hinaus.
Sebastian LOUDON (DATUM-Herausgeber) wird gemeinsam mit folgenden drei Personen aus dem Buch ein Gespräch über den Zustand und die Zukunft Österreichs führen:
Terezija STOISITS (langjährige NR-Abgeordnete der Grünen und frühere Volksanwältin)
Bernd MARIN (IWM Europe’s Futures Fellow und Direktor des Europäischen Bureaus für Politikberatung und Sozialforschung Wien)
Johannes STANGL (Mitbegründer der österr. Fridays4Future-Bewegung).
Anlässlich des 15. Geburtstages wagte die Redaktion von DATUM ein publizistisches Experiment: Öster-reich in einem Stück. In drei Akten kommen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Sport im Laufe eines Tages zusammen, um über die Idee Österreich, Herkunft und Zukunft des Lan-des zu sprechen.
DIE EHEMALIGEN. DER NATIONALSOZIALISMUS UND DIE ANFÄNGE DER FPÖ
von Margit REITER (Göttingen, Wallstein Verlag 2019)
Margit REITER (Historikerin) stellt ihr Buch vor.
Anschließend sind Margit REITER und Andreas PEHAM (DÖW) im Gespräch mit Peter HUEMER über das Nachwirken von Geschichte und über ideologische Kontinuitäten in der heutigen FPÖ und ihrem Umfeld.
Margit REITER hat mit ihrem neuen Buch die erste ausführliche Studie zur Vor- und Frühgeschichte der FPÖ vorgelegt. Sie zeichnet darin den politischen Formierungsprozess der „Ehemaligen“ im Verband der Unabhängigen (VdU) und der 1956 gegründeten FPÖ nach und zeigt die personellen und ideologischen Kontinuitäten zum Nationalsozialismus anschaulich auf. Diese erste umfassende Geschichte zur (frühen) FPÖ und ihrem Verhältnis zum Nationalsozialismus und Rechtsextremismus füllt nicht nur eine eklatante Forschungslücke, sondern ist – gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen – auch von hoher politischer Aktualität
ÖSTERREICHS GEHEIME DIENSTE. VOM DRITTEN MANN BIS ZUR BVT-AFFÄRE
Thomas RIEGLER (Klever Verlag)
Buchpräsentation: Einführung Ralph KLEVER (Verleger),
Gregor STUHLPFARRER (Journalist) führt mit dem Autor Thomas RIEGLER das Gespräch;
Lesung: Marius GABRIEL.
Zum ersten Mal wird in diesem Buch eine quellengestützte Überblicksgeschichte der österreichischen Nachrichtendienste seit 1945 vorgelegt. Vom Dritten Mann bis zur BVT-Affäre, von der Fahndung nach NS-Kriegsverbrechern bis hin zum Kampf gegen Terrorismus, Cyberkrieg, Waffenhandel und Spionage.
So harmlos und friedlich sich Österreich gerne gibt – in mehr als sieben Jahrzehnten ist es Schauplatz von Attentaten, Entführungen, Spionageoperationen und Waffenschmuggel gewesen. Auch wenn darüber ungern gesprochen wird, Österreichs Nachrichtendienste haben es schon mit vielerlei Bedrohungen aufgenommen.
Zum Autor: Dr. Thomas RIEGLER. Jahrgang 1977, Studium Geschichte/Politikwissenschaften. Seit 2016 Affiliate Researcher am Austrian Center for Intelligence, Propaganda and Security Studies (ACIPSS). Mitarbeit im BVT-Untersuchungsausschuss für den SPÖ-Nationalratsklub. Bereits veröffentlicht: Terrorismus. Akteure, Strukturen, Entwicklungslinien, Innsbruck 2009. Im Fadenkreuz: Österreich und der Nahostterrorismus 1973-1985, Göttingen 2010. Tage des Schreckens: Die OPEC-Geiselnahme 1975 und die Anfänge des modernen Terrorismus, Amazon Kindle Direct Publishing, 2015.
Johann NIKOLUSSI liest tagesaktuelle Texte Anton Kuhs aus den Jahren 1919 bis 1923.
Anschließend versuchen Matthias BREIT und Walter SCHÜBLER gesprächsweise zu ergründen, wie’s kam, dass der „Linksler, Exzedent und Schmutzfink der Aufrichtigkeit“ (Kuh über Kuh) hierorts zum „Kaffeehausliteraten“ heruntergedodelt wurde. Sie werden dabei mit so manchem Gerücht aufräumen, das über die vermeintliche Wiener „Lokalgröße“ immer noch kursiert.
Hundert Jahre sind die Kommentare alt, mit denen der streitbare jüdische Publizist Anton KUH (Wien 1890 – 1941 New York) die laufenden Ereignisse der Wiener Nachkriegsjahre glossierte: hellwache Momentaufnahmen, die kein bisschen an Frische verloren haben, ungemein lebendig, frech, voll polemischer Verve – und bedrückend aktuell.
Wir hören von „pimperlheroischen“ Burschenschaftern und ihren martialischen Gesinnungsphrasen, von politischer Gewalt und ihrer Verharmlosung zum „Volkswillen“ oder „unabänderlichen Gesetz der Entwicklung“, von Gesinnungen, die immer „kernhafter, spröder, kleinhorizontiger“ werden, von einer „Umgangsart“, die immer „gereizter“ wird. https://soundcloud.com/museumabsam/antonkuh
Montag, 23. September 2019, 19 Uhr, im AUDIMAX, Uni Wien, 1010 Wien:
ALLES KANN PASSIEREN.Ein Polittheater – von Doron RABINOVICI und Florian KLENK
An der Sprache könnt ihr sie erkennen!
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät und der Falter laden am 23. 9. 2019 um 19 Uhr zu einer besonderen Lesung ins Audimax: einem Gastspiel des Burgtheaters. "An ihrer Sprache könnt ihr sie erkennen!" Schriftsteller Doron Rabinovici und Falter-Chefredakteur Florian Klenk fügen Reden von Europas starken Männern zu einem Mosaik, das die Wende hin zu einer illiberalen Politik in der Sprache sichtbar macht. Zu hören sind Auszüge aus Originalreden von Matteo Salvini, Viktor Orbán, Herbert Kickl, Jarosław Kaczynski und Heinz-Christian Strache, die durch vier Schauspielerinnen ungeschönt zu Sprache kommen.
Mit: Stefanie DVORAK, Sabine HAUPT, Petra MORZÉ, Barbara PETRITSCH.
Anschließend Diskussion mit: Elisabeth HOLZLEITHNER (Uni Wien), Franz MERLI (Uni Wien), Florian KLENK, Doron RABINOVICI, Moderation: Paul OBERHAMMER (Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät). Der Eintritt ist frei, freie Platzwahl. Mit Unterstützung des Zsolnay-Verlags und des Republikanischen Club – Neues Österreich.
LICRA – Ligue Internationale Contre le Racisme et l'Antisémitisme – Österreich Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus 1010 Wien, Rockhgasse 1 www.repclub.at/licra licra.oesterreich2(AT)gmail.com Die LICRA in Österreich Die Mutterorganisation wurde 1928 in Paris gegründet, damals noch mit dem Namen LICA (Ligue Internationale Contre l’Antisémitisme), und zwar zu einer Zeit, in der Antisemitismus in Europa […]