Republikanischer Club - neues Österreich

Montag, 11. März 2019, 19 Uhr, im RC:

FRANZOBEL liest RECHTSWALZER
Gemeinsame Veranstaltung mit der österr. Gesellschaft für Kulturpolitik http://www.kulturpolitik.at/
Lesung und Gespräch mit FRANZOBEL. „Ein Mann in den Fängen der Justiz, ein Mord? und der Opernball als Propagandaspektakel.“ RECHTSWALZER – Der neue Kriminalroman von Bestsellerautor Franzobel.

Donnerstag, 7. März 2019, 19 Uhr, im RC:

ADRIENNE THOMAS: „REISEN SIE AB, MADEMOISELLE!“
Erstes Wiener Lesetheater – Frauen lesen Frauen
Mitwirkende: Eva DITÉ, Judith GRUBER-RIZY, Heidi HAGL, Traude KOROSA (Gestaltung), Angelika RAUBEK. Dem Roman zugrunde liegen Erlebnisse, Beobachtungen und Erfahrungen während ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten aus Wien quer durch Europa; von ihrer Inhaftierung und “Entlassung” (mithilfe falscher Papiere) aus dem Frauenlager Gurs; ihrer Flucht über die Pyrenäen nach Spanien und Portugal und schließlich Überfahrt und Ankunft in Amerika.

Dienstag, 5. März 2019, 19 Uhr, im RC:

VERANSTALTUNGSREIHE „AUFDECKUNGSJOURNALISMUS“
Kurt LANGBEIN
Kurt LANGBEIN stellt – auch historisch gewachsene – unterschiedliche Methoden des Aufdeckungsjournalismus vor: 1. der alte gesellschaftskritische Journalismus (ein Missstand wird erkannt, recherchiert und einer möglichst großen Öffentlichkeit präsentiert), 2. der Briefkasten-Journalismus (Ein Journalist ist in der Öffentlichkeit als konsequenter Aufdecker bekannt. Bürger_innen, die glauben einen Missstand entdeckt zu haben, lassen ihm Unterlagen zukommen.) 3. Datenjournalismus (Daten werden zugespielt, wie z.B. die Panama-Papers. Problem: Wer die Daten zuschickt, hat vielleicht schon eine Vorauswahl getroffen. Kurt Langbein bringt dazu Beispiele aus seiner Arbeit. Moderation: Georg TIDL.

Dienstag, 26. Februar 2019, 19 Uhr, im RC:

EIN WEG DES FRIEDLICHEN PROTESTS
GEGEN GEWALT UND FÜR SOZIALE INTEGRATION
Ingrid GERESCH und Andrey COLMENAREZ präsentieren den neu gegründeten Verein: “Trommelpower AUSTRIA – Gewaltprävention und soziale Integration mit Musik, Bewegung und anderen künstlerischen Mitteln in Österreich und Lateinamerika”.
Die Fähigkeit der Konfliktlösung und Aggressionsregulation, sowie Mut zu solidarischem Handeln ist mehr denn je zu einer Notwendigkeit geworden. Der Verein möchte einen positiven Beitrag für eine gesunde psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leisten, damit sie zu selbstbewussten und glücklichen Erwachsenen werden, die für sich und andere einstehen können.

Montag, 25. Februar 2019, 19 Uhr, im RC:

AUFMACHER – Die Medienrunde
Barbara HAAS wird ihren eigenen Werdegang und den der “Wienerin” vorstellen und anschließend ausführlich mit dem Publikum diskutieren.
Fashion, Beauty, Feminismus. Seit 1986 macht das österreichische Monatsmagazin “Wienerin” Journalismus für Frauen. Platz ist dort sowohl für gesellschaftskritische Reportagen wie auch für Schminktipps. In Zeiten, in denen das Frauenbild so heftig diskutiert wird wie schon lange nicht, wird Barbara Haas, seit 2014 Chefredakteurin der “Wienerin”, darüber berichten, welche Debatten sie sich bei ihrer täglichen Arbeit stellt. Wie sollen Frauenkörper in den Medien dargestellt, wie über Mode und Sexualität berichtet werden?

Donnerstag, 14. Februar 2019, 19 Uhr, im RC:

AUSSCHNITTE AUS ZWÖLFELÄUTEN UND ANDERE TEXTE VON HEINZ R. UNGER
Zusammengestellt von H.W. KÄFER, Organisation Andrea PAULI.
Mitwirkende: H.W. KÄFER, Claudius KÖLZ, Andrea PAULI, Gerhard RUISS, Monika SCHMATZBERGER, Johannes WOLF. Die Verbundenheit Heinz R. Ungers – gestorben am 12.2.2018, des wunderbaren Literaten, der Romane, Lyrik, Theaterstücke, Drehbücher, Hörspiele, Lieder, Libretti und Kinder- und Jugendbücher verfasste und mit Kabarettgruppen zusammenarbeitete – u.a. mit dem Republikanischen Club hat uns als Mitglieder des 1. Wiener Lesetheaters veranlasst, ihn ebendort zu Gehör zu bringen.

Freitag, 8. Februar 2019, 19 Uhr, im RC:

SPUREN DES WIDERSTÄNDIGEN
FORSCHUNG FÜR EMANZIPATION UND DEMOKRATIE
FESTSCHRIFT FÜR ERIKA THURNER
Angelica BÄUMER und Heinrich NEISSER sprechen über ihre Begegnungen mit Erika THURNER, Karin LIEBHART führt mit Erika THURNER (Univ. Innsbruck, Inst. f. Politikwissenschaften) ein Gespräch über ihren Werdegang, ihre Forschungsinteressen und ihr politisches Engagement, Alexandra WEISS stellt die Beiträge des Bandes vor.

Mittwoch, 30. Jänner 2019, 19 Uhr, im RC:

CHRISTINE LAVANT: „DAS KIND“ (Wallstein Verlag Göttingen)
Erstes Wiener Lesetheater „Frauen lesen Frauen“
Es lesen: Judith GRUBER-RIZY, Heidi HAGL (Gestaltung), Traude KOROSA, Angelika RAUBEK, Hilde SCHMÖLZER.
Die 1945/46 entstandene Erzählung „Das Kind“ ist das Debüt der großen österreichischen Dichterin Christine Lavant (1915-1973), die später vor allem durch ihre Lyrik berühmt wurde. Sie erzählt darin vom Leben eines Kindes in einer Heilanstalt.

Freitag, 25. Jänner 2019, 19 Uhr, im RC:

MARTA KARLWEIS
Erstes Wiener Lesetheater „Frauen lesen Frauen“
Es lesen: Vera ALBERT, Sigrid FARBER, Gabriela SCHMOLL, Rosemarie WOLFIK (Gestaltung). Marta KARLWEIS (1889-1965), Tochter des Wiener Vorstadtdramatikers und Erzählers Carl Karlweis, Frau des Erfolgsschriftstellers Jakob Wassermann und Mutter des ehemals bekannten Journalisten Charles Wassermann besuchte wie Maria Lazar die Schwarzwaldschule in Wien. 1934 emigrierte sie in die Schweiz, wo sie u.a. mit Thomas Mann und C.G.Jung verkehrte. Nach dem Anschluss Österreichs ging sie 1939 ins Exil nach Kanada, wo sie einen Lehrauftrag an der Mc-Gill Universität in Montreal übernahm. 965 starb Marta Karlweis auf einer Besuchsreise in der Schweiz. Lesung aus dem Roman: SCHWINDEL.

Mittwoch, 23. Jänner 2019, 19 Uhr, im RC:

VON DER KUNST DES PROTESTIERENS REAKTIONEN AUF SCHWARZ-BLAU I
Doron RABINOVICI (Schriftsteller, Historiker) im Gespräch mit Allyson FIDDLER.
Allyson FIDDLER spricht über ihr Buch The Art of Resistance: Cultural Protest against the Austrian Far Right in the Early Twenty-First Century (November 2018 bei Berghahn Books erschienen). Wie erklärt man die ‘Wende 2000’ einer englischsprachigen Leserschaft? Welche Beispiele der Demokultur oder der Widerstandsmusik dürften oder müssten in einem solchen Band besprochen werden? Welche Romane oder Filme kann man als ‘Protestwerke’ beschreiben? Welche Dramen verdanken ihr Entstehen den Alarmglocken gegen Schwarzblau? Vor allem gilt es auch weiterzudenken und zu diskutieren, wie der Widerstand künstlerisch ausgedrückt wird und warum (oder ob!) das wichtig ist.

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