Republikanischer Club - neues Österreich

Montag, 6. März 2017, 19 Uhr, im RC:

AUTORITÄRE OFFENBARUNGEN!?
Von ersten Versuchen einer geplanten Einschränkung des Demonstrationsrechts bis zur apodiktischen Aufforderung “Aber das Kreuz muss bleiben!” … Auch in der österreichischen Innenpolitik werden derzeit Vorschläge für Verschärfungen von gesetzlichen Bestimmungen am laufenden Band angekündigt. Der rechtspopulistische Zungenschlag ist unüberhörbar. Was bedeutet all dies für eine offene, liberale Gesellschaft? U.a. soll auch die Frage erörtert werden, welche unabdingbare, staatspolitische Tradition das Kreuz denn hat? Der Versuch einer Einordnung…
Diskussion mit: Marlene STREERUWITZ (Schriftstellerin), Alfred NOLL (Jurist, Univ. Prof.), Gerhard BOTZ (Historiker, Univ. Prof.).

Donnerstag, 9. Februar 2017, 19 Uhr, im RC:

IMMER WIEDER UNGARN von KARL PFEIFER
Nationalismus und Antisemitismus in der politischen Kultur Ungarns.
Bereits 2013 schilderte Karl PFEIFER in seiner Autobiografie “Einmal Palästina und zurück” (Edition Steinbauer) seine Jugendjahre in Österreich, seine Emigration nach Israel und die Rückkehr nach Österreich 1951. In seinem neuen Buch “Immer wieder Ungarn” (Edition Critic) berichtet er über die wechselhaften Beziehungen zu Ungarn, dem Heimatland seiner Eltern.
Lesung und Diskussion mit Karl PFEIFER.
Moderation: Erich KÖNIG (BSA Bundesfachgruppe Medienberufe), Begrüßung: Sibylle SUMMER (RC).
Eine gemeinsame Veranstaltung der BSA Bundesfachgruppe Medienberufe und des Republikanischen Clubs – Neues Österreich.

Montag, 30. Jänner, 19.30 Uhr, im RC:

BLICK ZURÜCK IM ZORN?
Nachkriegsmädchenheit/Nachkriegsbubenheit.
Irene SUCHY und Konstantin KAISER lesen aus ihren Gedichtbänden und sprechen über Beobachten und beobachtet werden, über Weltzerstörung und Weltentstehung. Irene SUCHY ist u.a. Musikredakteurin des ORF, Schriftstellerin, Universitätslehrerin, Forscherin auf den Gebieten Musik-, Zeitgeschichte und Exil in Japan. Konstantin KAISER ist u.a. Sekretär der Theodor Kramer Gesellschaft, Exilforscher, Schriftsteller, Herausgeber des Magazins “Zwischenwelt”.

Sonntag, 29. Jänner 2017, 11 Uhr, im Akademietheater:

ARI RATH. Zur Erinnerung.
Sonntag, 29. Jänner 2017, 11 Uhr, im Akademietheater:
Das Burgtheater und das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog laden zu einer Gedenkveranstaltung für Ari RATH.
Gedenkrede: Doron RABINOVICI, Lesung: Elisabeth ORTH, Cornelius OBONYA, Peter KNAACK.
Musik: Timna BRAUER, Bela KORENEY, Shmuel BARZILAI, Marwan ABADO, Viola RAHEB.
Gespräch: Heinz FISCHER, Franz VRANITZKY, Andreas MAILATH-POKORNY, Heide SCHMIDT, Moderation: Alexandra FÖDERL-SCHMID.
Mit Unterstützung durch die Israelitische Kultusgemeinde Wien und den Republikanischen Club – Neues Österreich.
Nähere Info zur Matinee am Sonntag, 29.1.2017, im Akademietheater: http://www.repclub.at/2017/01/24/7715/ari-rath-29-1-2017/

Dienstag, 24. Jänner 2017, 19 Uhr, im RC:

“BERUFSVERBRECHER_INNEN”: UNWÜRDIGE KZ-OPFER?
Buchpräsentation und Diskussion mit Sylvia KÖCHL und Andreas KRANEBITTER.
Die KZ-Häftlingsgruppe der “BerufsverbrecherInnen” (auch “BVer” oder “Grünwinklige” genannt) ist eine Opfergruppe der NS-Zeit, über die nur selten gesprochen wurde und die bis vor kurzem noch völlig unerforscht war. Anhand von Fallgeschichten aus den KZ Mauthausen (Männer) und Ravensbrück (Frauen) wird mit vielen Mythen und Märchen über die “BerufsverbrecherInnen” aufgeräumt, die mit ein Grund dafür sind, dass sie nach wie vor von der Opferfürsorge ausgeschlossen werden.

Mittwoch, 18. Jänner 2017, 19 Uhr, im RC:

“HOW TO BE ÖSTERREICH”
Die Satiregruppe HYDRA zu Gast (Buchpräsentation).
Das „humorig-böse“ (Die Presse) Wiener Satirekollektiv mit dem „Extrapunkt für Subversivität“ (Titanic) kommt in den Republikanischen Club – Neues Österreich um seinen neuesten Bestseller vorzustellen. Gelesen wird aus dem eben erst erschienenen Werteguide ‘How to be Österreich’.
Begrüßung: Thomas WALLERBERGER (RC).

Montag, 9. Jänner 2017, 19 Uhr, im RC:

„PERSPEKTIVENWECHSEL. GESCHLECHTERVERHÄLTNISSE IM AUSTROFASCHISMUS“
Hg. von Veronika DUMA, Linda ERKER, Veronika HELFERT und Hanna LICHTENBERGER.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Republikanischen Club – Neues Österreich und dem Forschungsschwerpunkt Frauen- und Geschlechtergeschichte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.
Zum Heft: „Perspektivenwechsel. Geschlechterverhältnisse im Austrofaschismus“ hg. von Veronika DUMA, Linda ERKER, Veronika HELFERT und Hanna LICHTENBERGER. Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (ÖZG) 3/2016. Mit Beiträgen von Irene BANDHAUER-SCHÖFFMANN, Vera BIANCHI, Johanna DORER, Elisabeth GREIF, Renée LUGSCHITZ, Matthias MARSCHIK, Toni MORANT i ARIñO, Irina VANA und Florian WENNINGER.

Dienstag, 6. Dezember 2016, 19.30 Uhr, im RC:

DARÜBER AUFZUKLÄREN, WAS DAMALS GESCHEHEN IST, IST MEIN EINZIGES STREBEN
Ein Elisabeth FREUNDLICH Leseabend.
Aus Anlass der Neuerscheinung des Buches „Die Ermordung einer Stadt namens Stanislau“ im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft soll an eine der bedeutendsten österreichischen Schriftstellerinnen des Exils und an ihr Werk erinnert werden: Elisabeth FREUNDLICH.
Mit: Winfried R. GARSCHA, Maria HARPNER, Konstantin KAISER, Paul ROSDY, u.a.

Dienstag, 29. November 2016, 19 Uhr, im RC:

ÜBER DEN WERT DER GRUND- UND MENSCHENRECHTE IN ZEITEN IHRER RELATIVIERUNG
Wert und Würde – Ein Zwischenruf. (Hanser Box)
Von Eva Maria BACHINGER und Martin SCHENK.
Eva Maria BACHINGER und Martin SCHENK präsentieren ihr aktuelles Buch und diskutieren dazu.
Begrüßung: Sibylle SUMMER (RC).

Montag, 28. November 2016, 19 Uhr, im RC:

„WAS HEISST HIER DEMOKRATIE?“
Filmvorführung und anschließend Diskussion.
Kurz vor der richtungsweisenden Bundespräsidentenwahl präsentiert die zivilgesellschaftliche Gruppe http://www.jo-eh.net/ ihren erfolgreichen Kurzfilm „Was heißt hier Demokratie?“. Anschließend Diskussion mit: Gabriela MARKOVIC (Filmemacherin, jo-eh.net), Isolde CHARIM (Philosophin), Alfred NOLL (Rechtsanwalt), Michael KERBLER (u.a. Mitglied des Unterstützungsvereins für Alexander VAN DER BELLEN https://esbleibtdabei.at/ ), Martina HANDLER (Partizipationsexpertin), Brigitte PABST (Akademie der Zivilgesellschaft, VHS Wien).

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