Republikanischer Club - neues Österreich

Dienstag, 25. September 2018, 19 Uhr, im RC:

„BEFREIUNGSKIND – Die lange Suche nach dem russischen Vater“
Von und mit Eleonore DUPUIS (Edition Liaunigg)
Sie erzählt spannend und informativ die fast zwanzig Jahre dauernde Suche nach ihrem Vater. Eleonore DUPUIS wird unterstützt von drei weiteren Besatzungs-/Befreiungskindern: Hanni FASSLER, Waltraud GARTNER, Tatjana HERBST, die gerne Fragen zu ihren persönlichen Schicksalen beantworten.

Mittwoch, 19. September 2018, 19 Uhr, im RC:

LOUISE WERNER: ERINNERUNGEN 1931 BIS 2001
„… aber mir hat der Marxismus besser gefallen!“
Herausgegeben und mit einem Vor- und Nachwort von Verena MERMER. Verena MERMER spricht über eine unbekannte Widerstandsgruppe, der Werners Vater Sigmund Mire angehörte. Andrea PAULI liest aus dem Buch. Musik: Klezmer von Hans TSCHIRITSCH und Thessa RAUBA Das Buch ist eben im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft erschienen.

Dienstag, 18. September 2018, 19 Uhr, im RC:

„KALEIDOSKOP DER HINTERFOTZIGKEIT“
Peter WEINBERGER (Österreichisches Literaturforum)
Einleitung und Moderation: Ruth WODAK. Es lesen: Rubina MÖHRING und Peter WEINBERGER. Der freiberufliche Journalist Alois Wolletz versucht, motiviert durch die politischen Entwicklungen in der jüngsten Zeit, seine seinerzeitige Tätigkeit als Kolumnenschreiber während der ersten blau-schwarzen Periode in Österreich, wieder aufzunehmen. Die eigentliche fast Kriminalroman ähnliche Handlung des Buches vermischt sich mit seinen Glossen, seinen Ängsten und den “discorsi”.

Samstag, 15. September 2018, 19 Uhr, im RC:

FAREWELL PARTY für das Waldheim Holzpferd des Republikanischen Clubs – Neues Österreich
Mit: (kurzen) Ansprachen, Buffet und Musik: Arye Wachsmuth (ReadyOrNot – Sounds from the 80’s and early 90’s)
Mitte November 2018 kommt das Waldheim Holzpferd des Republikanischen Clubs – Neues Österreich, nach einer Skizze von Alfred HRDLICKA für 1,5 Jahre in die Ausstellung „Österreich 1918 – 2018“ in das Haus der Geschichte. Die Auseinandersetzung rund um Kurt Waldheims NS-Vergangenheit markierte einen Wendepunkt in Österreich…. Was vor über 30 Jahren das Land umtrieb, wirkt bis heute fort…

Freitag, 15. Juni 2018, 19 Uhr, im RC:

GESPRÄCH MIT DER PHILOSOPHIN ÁGNES HELLER
Viktor Orbáns dystopische Erzählungen über Europa und “sein Ungarn” als kleine Utopie.
Die Regierungsjahre Orbáns fallen wohl nicht zufällig mit den “Krisenjahren” der Europäischen Union (oder vielmehr mit einem dystopischen Krisengefühl innerhalb dieser) zusammen. Die Philosophin Ágnes HELLER dagegen gehört zu den prominenten Kritikerinnen des Systems Orbán und fügt dabei ein weiteres “Widerstandskapitel” an ihre, an widerständigem Handeln und Denken nicht arme, Biografie. Als Kind überlebt sie durch Glück, Zufall aber auch Schläue die Shoah in Budapest, sie wird Schülerin des damals als “Rechtsrevisionisten” verrufenen George Lukács und verlässt Ungarn schließlich 1977 in das australische Exil aufgrund des gleichen, nun gegen sie gerichteten, Vorwurfs. Heller nahm an der ungarischen Revolution von 1956 teil und beeinflusste “mit und gegen Marx” linke Diskurse im Zuge der 68er-Bewegungen. Heute ist sie eine der bekanntesten zeitgenössischen Philosoph_innen und bestimmt mit ihren provokanten Thesen nicht nur die philosophischen, sondern auch die politischen Debatten. Am Podium: Ágnes HELLER im Gespräch mit Thomas WALLERBERGER (RC)

Dienstag, 12. Juni 2018, 19 Uhr, im RC:

„REISEN ZU VERLORENEN NACHBARN. Die Juden von Wiesmath“ (Löcker Verlag, 2017) von Lorenz GLATZ
Lorenz GLATZ erzählt von den drei jüdischen Familien des Dorfes seiner Herkunft. In seiner Kindheit waren die Juden „fort“, aber „sie haben überlebt“. Die Nazis auch, aber die waren da. Und das Schweigen, die Lügen, die Beschönigung und das Weitermachen. In den USA stieß er nach Jahrzehnten unerwartet auf die Spur der Familie aus dem Nachbarhaus. Er reiste mit seiner Frau Hedwig zu den noch lebenden vier betagten Frauen und ihren Familien nach Israel, New Jersey, Kalifornien und Florida. Ihre Erlebnisse dort und die Erzählungen der Besuchten von ihrem Leben, der Beraubung, Drangsalierung und Flucht, von Tod und Entkommen und vom Weiterleben an den Orten der Zuflucht machen das Buch. Geschichten, die nicht vergessen werden sollen, denn “wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.” Moderation: Konstantin KAISER

Montag, 28.Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

RECHTSSTAAT IN GEFAHR?
Wohin führen uns die Überwachungspakte und die geplanten Gesetzesverschärfungen, sowie Drohungen u.a. gegen Journalist_innen? In eine illiberale Demokratie?
Diskussion mit: Petra BAYR (NR Abg., Mitglied im Justizausschuss u.a.), Alfred NOLL (Univ. Prof., RA, NR Abg.), Hans ZEGER (Vorsitzender der ARGE Daten).

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

VERSCHIEDENE PERSPEKTIVEN AN EINEM ABEND
2 interessante Präsentationen an einem Abend
Nuşin ARSLAN (Philosophin, Künstlerin) stellt ihr Buch “Da und fort: die Zentralperspektive, Türkische Malerei konnte Monarchien auslöschen – und türkische Malerinnen? Ein Schauspiel der Welt?” (Logos Verlag Berlin, 2016) vor. Gerald K. NITSCHE (Künstler) präsentiert das Buch “STEINE AM WEG” Verlag EYE. Literatur der Wenigerheiten, 2017, Sammlung von Literatur der Fahrenden in Europa, Travellers in Irland, Saami in Nordskandinavien, Roma und Sinti, Jenische, mit besonderem Augenmerk auf bedeutende, leider bereits verstorbene österreichische Autor_innen: Ceija Stojka, Ilija Jovanovic, Romed Mungenast.Musik: Richard WEIHS (Gitarre), anschließend Getränke.

Freitag, 18. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

„A CHERRY DRESS“
Kommentierte Memoiren der Lebens- und Bühnenkünstlerin Anita Bild“
Die Wiener Tänzerin Anita Bild floh Anfang 1939 mit einem Hausmädchen-Visum nach England. Eine Scheinehe ermöglichte ihr, wieder als Tänzerin aufzutreten. Peter BILD und Irene MESSINGER präsentieren die Lebensstationen von Anita Bild in zahlreichen Bildern.
Moderation: Thomas WALLERBERGER (RC)

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

HANDBUCH REICHTUM
Buchpräsentation
Mit den Autor_innen: Julia HOFMANN (Lektorin am Institut für Soziologie Uni Wien)
Katarina HOLLAN (Ökonomin am Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung),
Martin SCHENK (Sozialexperte, Armutskonferenz).
Reichtum definiert sich durch kapitale Möglichkeiten“, so schreiben die HerausgeberInnen im Editorial des über 500 Seiten starken Bandes.

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