Republikanischer Club - neues Österreich

Donnerstag, 12. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 18 Uhr

 
Aufmacher — die Medienrunde lädt ein
 
Zu Gast: Anna WIELANDER und Felix HAFNER vom „Institut für Medien, Politik und Theater“.
 
Das Kollektiv, bestehend aus Felix Hafner, Emily Richards, Jennifer Gisela Weiss und Anna Wielander, arbeitet an der Schnittstelle zwischen Theater und Journalismus. Mit „Nestbeschmutzung“ gewannen sie 2024 den Nestroy-Preis für „Beste Off-Produktion“. 
Wo liegen die Grenzen des Journalismus und was kann Theater, was klassische Berichterstattung nicht kann? Und wie bekommt man Journalismus auf die Bühne? 

Dienstag, 17. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

 

Anlässlich des Erscheinens des 2. Bandes „Zertrümmerte Erinnerung am Semmering“ von Richard WEIHS im Verlag der TKG lädt dieser in den RC:

ERINNERN UND VERGESSEN AM SEMMERING

Danielle SPERA und Richard WEIHS werden aus ihren Büchern lesen und über Gedenkkultur und Verdrängungsmechanismen am Semmering sprechen

Danielle SPERA hat das Buch „Stammgäste – Jüdinnen und Juden am Semmering“ (Amalthea Verlag) herausgegeben, das deren große Bedeutung für den Kurort aus vielen Blickwinkeln beschreibt und zahlreiche Interviews mit Zeitzeugen enthält.

Richard WEIHS hat die zwei Kapitel über die NS-Zeit beigesteuert. Im ersten Band seines Buches „Zertrümmerte Erinnerung am Semmering“ beschrieb er die Enteignung und Vertreibung seiner Familie (nicht nur) vom Semmering. Im zweiten Band „Die kuriose Geschichte einer Kur-Region“ (beide im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft) liefert er nun einen umfassenden Überblick über den vielfachen Raub jüdischen Eigentums im Semmering-Gebiet und das tragische Schicksal ihrer vertriebenen jüdischen Bürger.

 

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Donnerstag, 19. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

 

 

WICHTIGE ZEITEN SIND IMMER

Poetische Fragmente zur Gegenwart

Aktuelle und kritische Texte zu den Wirrnissen unserer Zeit.

Kuratiert von Peter Hodina.

 

Es lesen:

Regina Hilber

Peter Hodina

Jan David Zimmermann

 

 

Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung

in Kooperation mit dem Republikanischen Club.

 

www.repclub.at

Dienstag, 31. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

Kultur der Dinge – Die Uhr (Limbus Verlag)

Buchvorstellung Lukas MESCHIK 

Im Gespräch mit Erwin UHRMANN

Uhren bestimmen unser ganzes Leben, als Taktgeber für Arbeit und Freizeit strukturieren sie jeden Tag. Zeitmesser sind ständig verfügbar und immer dabei, ob als Smartphone und Smartwatch oder ganz klassisch als Armbanduhr. Ausgehend von seinem sehr persönlichen Umgang mit der Uhr als Ding – und Unding – nimmt Lukas Meschik uns mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Zeit und ihrer Messung. Dienten Sonnenuhren noch einer sehr groben Tageseinteilung, wurden die Instrumente immer kleinteiliger und genauer, über Wasseruhren und Kerzenuhren gelangen wir zu Pendeluhr und Quarzuhr.
Meschiks Uhrengeschichte ist ein launiger Streifzug durch die Jahrhunderte, in dem neben berühmten Uhrmachern wie Robert Hooke, Christiaan Huygens oder John Harrison auch Charlie Chaplin oder John Cleese ihren Auftritt haben. Unruh und Grashüpferhemmung werden ebenso erklärt wie die Entfremdungslogik der Normalzeit.

Lukas Meschik, geb. 1988, lebt als Autor und Musiker in Wien. Seit 2009 veröffentlicht er Prosa, Lyrik, Essays und Buchbesprechungen, zuletzt den Roman „Die Würde der Empörten“ (2023) über Protestkultur und Radikalisierung sowie den Gedichtband „Form wahren. Dreizeiler“ (2024). 2019 nahm er mit einem Auszug aus dem autobiographischen „Vaterbuch“ beim Klagenfurter Wettlesen um den Bachmannpreis teil. Meschik ist Frontman der Band „Moll“, mit der er zwei Alben herausbrachte. Im Herbst 2025 erschien das literarische Notizbuch „Im Epizentrum des Lebens“, im Frühjahr 2026 erscheint in der Limbus-Reihe „Kulturgeschichte der Dinge“ sein Band „Die Uhr“.

Erwin Uhrmann, geboren 1978, lebt und arbeitet in Wien. Von ihm erschienen bisher die Romane „Der lange Nachkrieg“ (2010), „Ich bin die Zukunft“ (2014), „Toko“ (2019) und „Zeitalter ohne Bedürfnisse“ (2024), die Erzählung „Glauber Rocha“ (2011), die Lyrikbände „Nocturnes“ (2012) und „Abglanz Rakete Nebel“ (2016) sowie der Musik-Lyrikband „K.O.P.F. Kartografisch Orientierte Passagen Fragmente“ (2021, gemeinsam mit Karlheinz Essl). Er ist Herausgeber der Reihe Limbus Lyrik und arbeitet als Redakteur für das Spectrum der Tageszeitung Die Presse. Gemeinsam mit Johanna Uhrmann schreibt er Reisebücher. www.erwinuhrmann.com

Weitere Bücher von Lukas Meschik im Limbus Verlag:

https://www.limbusverlag.at/autorinnen/lukas-meschik

Sonntag, 8. März 2026, RC, Fischerstiege 1-7, R1, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Handwerk und Handarbeit – aus feministischer Sicht

Merksatz: glatt ist genauso eine Masche wie verkehrt.

Lesende, die an diesem Abend Frauen wie Männer bestricken: Ruth Aspöck, Ilse Kilic, melamar, Margot H. Koller

Organisation: Ruth Aspöck

Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung

 

Republikanischer Club Neues Österreich; 
www.repclub.at

Donnerstag, 5. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Gespräch über die Aktualität von Rosa Luxemburg

 

Die Feministin Rosa LOGAR und der Historiker Wolfgang FRITZ diskutieren in einem Zwiegespräch über das Leben und das Werk von Rosa Luxemburg.

Am 5. März 2026 jährt sich der Geburtstag von Rosa Luxemburg zum 155 Male, eine der wenigen Frauen ihrer Zeit, deren Wirken und Werk bis heute in Erinnerung geblieben sind. Sie kämpfte für Gleichberechtigung, für Frieden und eine sozialdemokratische Gesellschaftsordnung, saß dafür lange Jahre im Gefängnis und starb einen gewaltsamen Tod. Ihr politisches Wirken konnte dadurch jedoch nicht ausgelöscht werden! Rosa Luxemburg und ihre MitstreiterInnen hatten das Ziel, den Kapitalismus abzuschaffen, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit durchzusetzen. Ersteres ist nicht gelungen und jüngere Ereignisse zeigen, welche politische Macht globale Unternehmen haben und wie die Grundfeste von Demokratien zerstört werden. Es gibt Rückschläge in vielen Bereichen, insbesondere auch in Bezug auf die soziale Gerechtigkeit und eine emanzipatorische Politik. Es sind auch wieder bellizistische Zeiten angebrochen und eine Erinnerung an Rosa Luxemburg ist angebracht.

Dienstag, 3. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

GREENWASHING – das schmutzige Geschäft mit deinem Gewissen

Die Wirtschaftsexpertin von Greenpeace Österreich Ursula BITTNER präsentiert ihr Buch im Gespräch mit Doron RABINOVICI (Schriftsteller, Historiker, Sprecher RC)

 

Anhand zahlreicher Praxisbeispiele analysiert das Buch, wie Konzerne Greenwashing gezielt als Instrument nutzen, um politisches Handeln zu blockieren – statt echte Lösungen voranzubringen. Ursula Bittner verdeutlicht, dass Greenwashing längst zu einem festen Bestandteil globaler Wirtschafts- und Politikstrategien gereift ist: Durch das Zusammenspiel von Desinformation und Lobbying werden notwendige Umweltregulierungen systematisch unterlaufen, um die Profitabilität klimaschädlicher Geschäftsmodelle zu sichern. Greenpeace-Expertin Ursula Bittner zeigt, wie sich Konzerne und Co. als Umweltretter:innen ausgeben, während sie die Klimakrise und das Artensterben befeuern. 

Freitag, 27. Februar 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Der Paketzusteller

Von und mit Richard SCHUBERTH

Bildungs- oder Schelmenroman, Comédie humaine, Social-Media-Satire oder existenzialistischer Sittenspiegel, Drogen-Prosa, LSD-Porno oder Sozialreportage, Persiflage auf die Linke, Burleske … viele Schichten überlagern sich in Richard Schuberths jüngstem Roman „Der Paketzusteller“ (Drava Verlag).

Ehe im Frühling seine neuen Werke erscheinen, wird der Autor exklusiv für den Republikanischen Club jene Kapitel vorlesen, in denen er die deutsche und österreichische Linke aufs Korn nimmt.

Das gibt’s nie wieder!

„,Der Paketzusteller’ ist das geilste Stück Belletristik, das mir seit langem untergekommen ist.“ Fritz Ostermayer, Im Sumpf;

„… eines der ungewöhnlichsten und kompromisslosesten Bücher des Jahres.“ Olja Alvir, Der Standard;

„Wortgewaltig und spielerisch nutzt der Autor die Sprache – verdreht, überzeichnet und mit einem bewusst frivolen Unterton.“ Anne Lemberger, Dorf Zeitung;

„Ein richtig guter Roman.“ Corinna Milborn, Erklär mir die Welt.

 

Donnerstag, 26. Februar 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

 

Immer wieder Afrika

Nina HERMANN lädt Freunde und Interessierte in den RC 

Immer wieder an Orte zurückzukehren konfrontiert uns mit äußeren und inneren Veränderungen. Schauplatz ist das kleine westafrikanische Land Guinea Bissau in den Jahren zwischen 1978 und 2025.

Ob als jugendliche Abenteurerin, Entwicklungshelferin oder letztendlich Spurensuchende – die Rollen wandeln sich. Aber auch der Blick auf Themen wie koloniales Erbe, traditionelle und westliche Medizin, Familienstrukturen sowie politische Hintergründe ist nicht mehr derselbe.

Eine Reise in Wort und Bild mit Nina Hermann, Psychotherapeutin und Udo Starnegg, Graphic Designer.

Um Anmeldung per Email an nina_hermann@gmx.at wird  ersucht!

 

Montag, 9. Februar 2026, im RC; Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 18 Uhr  

 

AUFMACHER – die Medienrunde lädt ein

 

Zu Gast: Laura ANNINGER ist eine ausgezeichnete Klima- und Wissenschaftsjournalistin. Sie hat unter anderem bei Die Zeit, der Süddeutschen Zeitung, im Falter oder auch im Datum Magazin publiziert. Jetzt hat Anninger ihr erstes Buch geschrieben mit dem Titel: „Schnee von morgen“ (Verlag Anton Pustet).

Ist Schifahren in Zukunft bei uns noch möglich und wie berichten wir über die Folgen der Klimakrise, ohne die Menschen sofort abzuschrecken? Wir freuen uns, mit Laura Anninger darüber zu sprechen.

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