Republikanischer Club - neues Österreich

Mittwoch, 20. Mai 2026, im RC, Fischerstieg 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

 Vom Antisemitismus, der keiner sein will
Richard SCHUBERTH präsentiert sein Buch
Ebenso polemisch wie analytisch ergründet Richard Schuberth die Metamorphosen des neuen Antisemitismus – als einen weiteren, zeitgeistig adaptierten Versuch, individuelle Realitätsverluste und gesellschaftliche Widersprüche zu einer wahnhaften Meta-Erzählung zu harmonisieren

Dienstag, 19. Mai 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

Lager der Entnazifizierung oder „Rote KZ“ – Deutungskämpfe um die sowjetischen Speziallager in Deutschland 1945–1950
Eine Veranstaltung des www.gedenkdienst.at
Die sowjetischen Speziallager – etwa das Speziallager Nr. 7/1 in Sachsenhausen – waren Orte von Internierung, Hunger, Krankheit und Tod. Seit den 1940er Jahren wurden sie im Zeichen von Antikommunismus und Totalitarismustheorie manchmal als „rote Konzentrationslager“ bezeichnet… Sie fügten sich in politische Erinnerungskonflikte und einen dominanten Opferdiskurs der postfaschistischen deutschen Gesellschaften ein, der Deutsche als Opfer von Krieg und Vertreibung präsentierte und Bedürfnisse nach Schuldabwehr bediente.
Der Vortrag analysiert diese geschichts- und memorialpolitischen Kontroversen zeigt zudem, wie postfaschistische Denk- und Deutungsmuster fortwirkten und sich unter anderem in rechtsextremen Netzwerken in SBZ und DDR manifestierten.
Vortragender: Enrico HEITZER

Mittwoch, 13. Mai 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr  

Junge ukrainische Dichter:innen über den Krieg
Theodor Kramer Gesellschaft
Zweisprachige Lesung mit Gespräch
Mit: Oksana Osmolovs’ka, Annemarie Türk, Alois Woldan

Mittwoch, 3. Juni 2026, WIEN MUSEUM, 18.30 – 20 Uhr

40 JAHRE Republikanischer Club – Neues Österreich
Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8
Nestbeschmutzer. Streitkultur. Demokratie.
Podium: Ruth BECKERMANN, Andreas KRANEBITTER, Doron RABINOVICI, Ruth WODAK.
Moderation und Aufnahme für den FALTER: Raimund LÖW

Donnerstag, 7. Mai 2026, im RC, Fischerstiege 1-7,1010 Wien, Beginn 19 Uhr

Aufarbeitung: Österreichs problematische Geschichte im Spiegel der Literatur
Der Literaturverein Sisyphus präsentiert eine Lesung
Doron RABINOVICI und Robert SCHINDEL lesen aus ihren Werken.
 

Mittwoch, 6. Mai 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

„Ich möchte durchbrennen in meine Welt“ von Sylvia Rosenhek (der 2. erw. Auflage)
Ein Abend in Memoriam Sylvia Rosenhek.
Mit: Batya HORN und Hannes Benedetto PIRCHER
Song: Philipp WEGAN – Ich möchte durchbrennen in meine Welt

Donnerstag, 30. April 2026, im RC, Fischerstiege 1–7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

DIE VERDRÄNGTE PANDEMIE.
LINKE STIMMEN GEGEN DEN PANDEMIEREVISIONISMUS
Buchvorstellung mit dem Herausgeber:
Frédéric VALIN (Berlin) und Arzt & Autor Wolfgang HAGEN (Wien)
Lesung & Diskussion

Mittwoch, 29. April 2026, im RC, Fischerstiege 1–7, 1010 Wien. Beginn: 19:00 Uhr

„Akazien“ von Julian TUWIN &
„Schwarzwälder Tagebuch“ von Melitta URBANCIC
Buchpräsentationen der Theodor Kramer Gesellschaft
Einleitende Worte: Peter ROESSLER.
Lesung und Gespräch: Alois WOLDAN Sibyl URBANCIC und Johann KNEIHS.
Moderation: Astrid NISCHKAUER
Der Übersetzer Alois Woldan präsentiert den Gedichtband „Akazien“ von Julian Tuwim und liest aus dem Band.
Sibyl Urbancic liest Gedichte ihrer Mutter Melitta Urbancic und führt ein Gespräch mit Johann Kneihs, dem Enkel von Melitta Urbancic.

Dienstag, 28. April 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

Babyelefant und Hausverstand
Wie Krisen produziert werden
Buchpräsentation (Reihe Picus Konturen) mit: Ruth WODAK und Markus RHEINDORF
Eine Analyse der Inszenierung und Gestaltung von Krisen in Österreich im Vergleich mit anderen europäischen Staaten (insbesondere Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien) auf der Basis von breit angelegten qualitativen und quantitativen Studien. In der Corona-Krise zeigt sich, wie Akteure aus Ministerien, Ämtern und der Wissenschaft versuchen, die Krise aus eigener Sicht zu steuern, wobei ein Gesamtbild von geradezu erstaunlicher Inkompetenz entsteht. Rechtsaußenparteien wie die FPÖ in Österreich konnten das kommunikative Versagen der Politik geschickt ausnützen.

Donnerstag, 23. April 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

Das Erste Wiener Lesetheater präsentiert im RC in gekürzter Fassung neu dargebracht OTHELLO
Der Autor William Shakespeare hat dieses Werk über Hass, Intrigen, Eifersucht und nicht zuletzt Liebe in den Jahren 1603/1604 geschaffen. Aber es geht darin auch um Rassismus und Intoleranz und Heuchelei.
Mit den Schauspielern:
Manfred Loydolt (Othello), Thomas Neumeister-Macek (Jago), Eva-Christina Binder (Desdemona), sowie Sissi Gotsbachner, Claudius Kölz, Lukas Millauer, Markus Reisenberger und Niklas Zoubek. Siehe auch angefügtes Plakat.

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