Republikanischer Club - neues Österreich

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

VERSCHIEDENE PERSPEKTIVEN AN EINEM ABEND
2 interessante Präsentationen an einem Abend
Nuşin ARSLAN (Philosophin, Künstlerin) stellt ihr Buch “Da und fort: die Zentralperspektive, Türkische Malerei konnte Monarchien auslöschen – und türkische Malerinnen? Ein Schauspiel der Welt?” (Logos Verlag Berlin, 2016) vor. Gerald K. NITSCHE (Künstler) präsentiert das Buch “STEINE AM WEG” Verlag EYE. Literatur der Wenigerheiten, 2017, Sammlung von Literatur der Fahrenden in Europa, Travellers in Irland, Saami in Nordskandinavien, Roma und Sinti, Jenische, mit besonderem Augenmerk auf bedeutende, leider bereits verstorbene österreichische Autor_innen: Ceija Stojka, Ilija Jovanovic, Romed Mungenast.Musik: Richard WEIHS (Gitarre), anschließend Getränke.

Montag, 28.Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

RECHTSSTAAT IN GEFAHR?
Wohin führen uns die Überwachungspakte und die geplanten Gesetzesverschärfungen, sowie Drohungen u.a. gegen Journalist_innen? In eine illiberale Demokratie?
Diskussion mit: Petra BAYR (NR Abg., Mitglied im Justizausschuss u.a.), Alfred NOLL (Univ. Prof., RA, NR Abg.), Hans ZEGER (Vorsitzender der ARGE Daten).

Dienstag, 12. Juni 2018, 19 Uhr, im RC:

„REISEN ZU VERLORENEN NACHBARN. Die Juden von Wiesmath“ (Löcker Verlag, 2017) von Lorenz GLATZ
Lorenz GLATZ erzählt von den drei jüdischen Familien des Dorfes seiner Herkunft. In seiner Kindheit waren die Juden „fort“, aber „sie haben überlebt“. Die Nazis auch, aber die waren da. Und das Schweigen, die Lügen, die Beschönigung und das Weitermachen. In den USA stieß er nach Jahrzehnten unerwartet auf die Spur der Familie aus dem Nachbarhaus. Er reiste mit seiner Frau Hedwig zu den noch lebenden vier betagten Frauen und ihren Familien nach Israel, New Jersey, Kalifornien und Florida. Ihre Erlebnisse dort und die Erzählungen der Besuchten von ihrem Leben, der Beraubung, Drangsalierung und Flucht, von Tod und Entkommen und vom Weiterleben an den Orten der Zuflucht machen das Buch. Geschichten, die nicht vergessen werden sollen, denn “wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.” Moderation: Konstantin KAISER

Freitag, 15. Juni 2018, 19 Uhr, im RC:

GESPRÄCH MIT DER PHILOSOPHIN ÁGNES HELLER
Viktor Orbáns dystopische Erzählungen über Europa und “sein Ungarn” als kleine Utopie.
Die Regierungsjahre Orbáns fallen wohl nicht zufällig mit den “Krisenjahren” der Europäischen Union (oder vielmehr mit einem dystopischen Krisengefühl innerhalb dieser) zusammen. Die Philosophin Ágnes HELLER dagegen gehört zu den prominenten Kritikerinnen des Systems Orbán und fügt dabei ein weiteres “Widerstandskapitel” an ihre, an widerständigem Handeln und Denken nicht arme, Biografie. Als Kind überlebt sie durch Glück, Zufall aber auch Schläue die Shoah in Budapest, sie wird Schülerin des damals als “Rechtsrevisionisten” verrufenen George Lukács und verlässt Ungarn schließlich 1977 in das australische Exil aufgrund des gleichen, nun gegen sie gerichteten, Vorwurfs. Heller nahm an der ungarischen Revolution von 1956 teil und beeinflusste “mit und gegen Marx” linke Diskurse im Zuge der 68er-Bewegungen. Heute ist sie eine der bekanntesten zeitgenössischen Philosoph_innen und bestimmt mit ihren provokanten Thesen nicht nur die philosophischen, sondern auch die politischen Debatten. Am Podium: Ágnes HELLER im Gespräch mit Thomas WALLERBERGER (RC)

Freitag, 18. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

„A CHERRY DRESS“
Kommentierte Memoiren der Lebens- und Bühnenkünstlerin Anita Bild“
Die Wiener Tänzerin Anita Bild floh Anfang 1939 mit einem Hausmädchen-Visum nach England. Eine Scheinehe ermöglichte ihr, wieder als Tänzerin aufzutreten. Peter BILD und Irene MESSINGER präsentieren die Lebensstationen von Anita Bild in zahlreichen Bildern.
Moderation: Thomas WALLERBERGER (RC)

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

HANDBUCH REICHTUM
Buchpräsentation
Mit den Autor_innen: Julia HOFMANN (Lektorin am Institut für Soziologie Uni Wien)
Katarina HOLLAN (Ökonomin am Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung),
Martin SCHENK (Sozialexperte, Armutskonferenz).
Reichtum definiert sich durch kapitale Möglichkeiten“, so schreiben die HerausgeberInnen im Editorial des über 500 Seiten starken Bandes.

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

ZÜNDENDE FUNKEN- WIENER FEMINISTINEN DER 70er JAHRE
Buchpräsentation mit:
Eva DITÉ, Erna DITTELBACH, Ursula KUBES-HOFMANN, Heldis STEPANIK-KÖGL
Über 20 Feministinnen der 70er Jahre berichten in diesem Buch aus ihrer jeweiligen Sicht über die damaligen wilden Kämpfe und die neuen Horizonte, die sich ihnen eröffneten und die zu einer nachhaltigen Bereicherung des Frauenlebens führten.

Dienstag, 15. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

STORYTELLING:
WHEN JOURNALISTS GO BEYOND THEIR COMFORT ZONE
Aufmacher – die Medienrunde lädt ein https://www.facebook.com/events/1599689243479248/

HINWEIS: Mittwoch, 9. Mai 2018, 18.30 Uhr, Universität Wien, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, 1090 Wien, Währinger Straße 29:

“ICH BIN 100 JAHRE UND MACHE PLÄNE … ICH HABE NOCH NICHT ALLES ERZÄHLT.”
Zeitzeuginnengespräch: Mercedes ECHERER fragt, Elsie SLONIM erzählt.
Mercedes ECHERER (Schauspielerin und Sängerin, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments), Elsie SLONIM (Zeitzeugin und Buchautorin “Vom Brot im Meer – Die ersten 100 Jahre der Elsie Slonim” sowie “Mousie Longtail – Ein Abenteuerroman für Jung und Alt und für alle dazwischen”). Über 100 Jahre österreichische, europäische, globale Zeitgeschichte erzählt eine Zeitzeugin, die 2017 ihren 100. Geburtstag feierte.

Montag, 7. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

EIN VERSUCH, IN ZEITEN DER LÜGE IN DER WAHRHEIT ZU LEBEN
Von Elisabeth FRITSCH
Bruchstücke aus dem Lebenslauf einer außergewöhnlichen Frau, erschienen in: Zwischenwelt. Literatur/Widerstand/Exil 34. Jg. Nr. 4, Dezember 2017.
Es lesen: Brigitte MENNE, Mariana POTOCNIK und die Elisabeth FRITSCH (Autorin)

Republikanischer Club - Neues Österreich    Kontakt / Impressum   Veranstaltungshinweise abonnieren