Republikanischer Club - neues Österreich

Dienstag, 31. März 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

Kultur der Dinge – Die Uhr (Limbus Verlag)

Buchvorstellung Lukas MESCHIK 

Im Gespräch mit Erwin UHRMANN

Uhren bestimmen unser ganzes Leben, als Taktgeber für Arbeit und Freizeit strukturieren sie jeden Tag. Zeitmesser sind ständig verfügbar und immer dabei, ob als Smartphone und Smartwatch oder ganz klassisch als Armbanduhr. Ausgehend von seinem sehr persönlichen Umgang mit der Uhr als Ding – und Unding – nimmt Lukas Meschik uns mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Zeit und ihrer Messung. Dienten Sonnenuhren noch einer sehr groben Tageseinteilung, wurden die Instrumente immer kleinteiliger und genauer, über Wasseruhren und Kerzenuhren gelangen wir zu Pendeluhr und Quarzuhr.
Meschiks Uhrengeschichte ist ein launiger Streifzug durch die Jahrhunderte, in dem neben berühmten Uhrmachern wie Robert Hooke, Christiaan Huygens oder John Harrison auch Charlie Chaplin oder John Cleese ihren Auftritt haben. Unruh und Grashüpferhemmung werden ebenso erklärt wie die Entfremdungslogik der Normalzeit.

Lukas Meschik, geb. 1988, lebt als Autor und Musiker in Wien. Seit 2009 veröffentlicht er Prosa, Lyrik, Essays und Buchbesprechungen, zuletzt den Roman „Die Würde der Empörten“ (2023) über Protestkultur und Radikalisierung sowie den Gedichtband „Form wahren. Dreizeiler“ (2024). 2019 nahm er mit einem Auszug aus dem autobiographischen „Vaterbuch“ beim Klagenfurter Wettlesen um den Bachmannpreis teil. Meschik ist Frontman der Band „Moll“, mit der er zwei Alben herausbrachte. Im Herbst 2025 erschien das literarische Notizbuch „Im Epizentrum des Lebens“, im Frühjahr 2026 erscheint in der Limbus-Reihe „Kulturgeschichte der Dinge“ sein Band „Die Uhr“.

Erwin Uhrmann, geboren 1978, lebt und arbeitet in Wien. Von ihm erschienen bisher die Romane „Der lange Nachkrieg“ (2010), „Ich bin die Zukunft“ (2014), „Toko“ (2019) und „Zeitalter ohne Bedürfnisse“ (2024), die Erzählung „Glauber Rocha“ (2011), die Lyrikbände „Nocturnes“ (2012) und „Abglanz Rakete Nebel“ (2016) sowie der Musik-Lyrikband „K.O.P.F. Kartografisch Orientierte Passagen Fragmente“ (2021, gemeinsam mit Karlheinz Essl). Er ist Herausgeber der Reihe Limbus Lyrik und arbeitet als Redakteur für das Spectrum der Tageszeitung Die Presse. Gemeinsam mit Johanna Uhrmann schreibt er Reisebücher. www.erwinuhrmann.com

Weitere Bücher von Lukas Meschik im Limbus Verlag:

https://www.limbusverlag.at/autorinnen/lukas-meschik

Dienstag, 14. April 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn 19 Uhr

 

TRÄUME

LESUNG der Grazer Autorinnen Autorenversammlung  

 

Träume sind Schäume, sagt der Volksmund, ganz anders als Sigmund Freud in seiner Traumdeutung. Sie können Boten des Unbewussten sein, Angst-, Tagesrest,- oder Wunschträume.

Träume sind auch die Schwestern der Wünsche, kleine bis große, von einer Modelleisenbahn unter dem Christbaum bis zu einer klassenlosen Gesellschaft oder einer friedlichen Welt.

Wir grenzen Träume von der Realität ab, aber sie können wahr werden.

Ein Träumer wird von manchen als Spinner bezeichnet, doch ein Traum von heute kann die Wirklichkeit von morgen sein.

Ohne Utopie, der großen Schwester des Traums, gibt es keine gesellschaftliche Veränderung.

Die Dystopie hingegen wurzelt im Bereich der Albträume.

Der Traum ist ein gebräuchliches Motiv in der Kunst, vor allem in der bildenden Kunst und in der Literatur.

Es lesen: Ilse KILIC, Heinz KRÖPFL, Fritz WIDHALM, Irene WONDRATSCH

Freitag, 17. April 2026, im RC, Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 19 Uhr

Digitalisierung und Menschenrechte

Ein Workshop vom Verein „Wohlstand für Alle“ mit Rupert NAGLER

 

Angesichts der raschen Digitalisierung fragen sich viele Menschen, ob sie ihre Menschenrechte überhaupt noch durchsetzen können. Wie können Regierungen sie gegen die globalen macht-orientierten Strategien der Techno-Oligarchen schützen und was können sie selbst dagegen unternehmen?

Präsentation eines Projekts, das von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung gefördert und vom Verein Wohlstand für Alle: https://www.allewohlstand.org/ veranstaltet wird.

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