Dienstag, 3. Februar 2026, im RC; Fischerstiege 1-7, 1010 Wien, Beginn: 18 Uhr
EMANZIPATION? Von Erika WEINZIERL
Österreichische Frauen im 20. Jahrhundert.
Mit einem Geleitwort von Margit FISCHER
Eine junge Frau wird verprügelt. Verprügelt von ihrem Ehemann. Warum? Er ist dahintergekommen, dass sie arbeitet. Sie arbeitet ohne seine Genehmigung. Wo und wann befinden wir uns? Wir befinden uns Anfang der siebziger Jahre im schönen Österreich. Bis zu Kreiskys Reform des Familienrechts 1975 war der Mann das Oberhaupt der Familie. Die Frau hatte seinen Anordnungen zu folgen. Das Buch „Emanzipation“ der Historikerin Erika Weinzierl erschien genau in diesem Jahr (1975). Es zeigt den langen Kampf um Emanzipation, der leicht vergessen wird. Emanzipation ist nicht selbstverständlich – immer auch bedroht.
Präsentation der Neuerscheinung im LIT Verlag des Buches „Emanzipation“ von Erika Weinzierl mit einem Geleitwort von Margit Fischer:
Am Podium:
Margit FISCHER, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrates;
Gerhard BOTZ, bis 2009 Univ. Prof. am Institut für Zeitgeschichte, Schüler Erika Weinzierls (Fokus auf Weinzierls Befassung mit dem Antisemitismus);
Moderation: Eva PFISTERER, Journalistin, Gen. secr. of the Austrian European Journalists.
Einleitende Worte: Wilhelm HOPF, Verleger des LIT Verlags; Begrüßung: Sibylle SUMMER, Sprecherin, Vorstand RC.