Vortrag von Alexandra WEISS zum Thema „Hausfrauisierung der Männer?“
Moderation: Brigitte LEHMANN
Alexandra WEISS ist Politikwissenschafterin, Koordinatorin für Gender Studies und Lektorin an der Universität Innsbruck.
Hommage zum 10. Todestag von ARTHUR WEST - Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Alfred Klahr Gesellschaft, der Theodor Kramer Gesellschaft und der Grazer AutorInnenversammlung. Der Journalist und Schriftsteller Arthur West war nicht nur langjähriges Mitglied der Theodor Kramer Gesellschaft, sondern auch Mitbegründer der Grazer AutorInnenversammlung.
Das etwas andere Literatur-Erlebnis der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV): Ein hochkarätiges literarisches Quartett, das räsoniert, deklamiert, schwelgt, persifliert… Vier Stimmen, die sich in dramatischer Spannung ver-dichten. Es lesen mit verteilten Rollen (gemeinsam):
Walter BACO, Peter BOSCH, Erika KRONABITTER, Elisabeth Vera RATHENBÖCK
LUEGER DENKMAL – EIN ÖFFENTLICHES ÄRGERNIS
Klarstellen oder Abtragen?
Wie sollen Künstler/innen und Intellektuelle mit Ikonen des Antisemitismus im öffentlichen Raum verfahren? Diskussion und Präsentation rund die diskutierte Umgestaltung des Karl Lueger Denkmals.
Diskussion mit dem Arbeitskreis zur Umgestaltung des Lueger Denkmals in ein Mahnmal gegen Antisemitismus und Rassismus, der AG Geschichtspolitik und
Doron RABINOVICI (Historiker und Jurymitglied, Rep. Club), Univ. Prof. Daniela HAMMER TUGENDHAT (Institut f. Kunst- und Kulturwissenschaften, Wien) Eva BLIMLINGER (Historikerin), Martin KRENN (Arbeitskreis zur Umgestaltung des Lueger Denkmals),
Moderation: Lilly PANHOLZER(Arbeitskreis zur Umgestaltung des Lueger Denkmals)
Ein LESE-Kabarett von und mit FRANZ HÜTTERER
Gitarre und Mundharmonika: SASHA PLONER Gelesen wird, was auf den Tisch kommt:
Hirtenbriefe und Notariatsakte, Wahlplakate und Leserbriefe, Werbezettel und ÖSTERREICH, Homepages und Pamphlete,Fabeln und Mahnschreiben, Dialekttexte und Bildgeschichten, Gebrauchsanweisungen und Beipackzettel, Postings , Gedichte, Frühwerke u.v.m.
FRANZ HÜTTERER – der Begründer des KABARETT FIASKO und der BÄRENPOST - ist bereits mehrmals im RC aufgetreten und bekannt für seine Mischung aus sezierender Dokumentarsatire und schlagfertiger Improvisationskunst. SASHA PLONER ist ein interessanterBluesmusiker, der auf den Delta Blues spezialisiert ist. Er gastierte bereits im Jazzland und im Radiokulturhaus.
Das Normalarbeitszeitverhältnis unterliegt einem Erosionsprozess. Das System der sozialen Sicherung ist jedoch nach wie vor Normalarbeitszeit- und Ehe-zentriert. Erwerbsbiografien verändern sich. Lebensläufe sind offener geworden. Normalarbeitsplätze werden zunehmend ein knappes Gut. Alleinerzieherinnen und Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien (u. a. bedingt durch Kinder- und Familienbetreuung) sind verstärkt Armutsgefährdet. Wie kann, soll die (Sozial-) Politik darauf reagieren.
Eine Diskussion mit: Martin SCHENK (Mitbegründer der Armutskonferenz, gemeinsam mit Michaela Moser Herausgeber von „Es reicht! Für alle! Wege aus der Armut“ Deutike, 2010), Christa SCHLAGER (BEIGEWUM), Moderation: Sibylle SUMMER (Rep. Club)
Diese Veranstaltung findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe „Weiblicher Eigensinn und Gesellschaftspolitik“ statt. Diese Veranstaltungsreihe wurde von Brigitte Lehmann (Republikanischer Club) konzipiert und wird vom Bundesministerium für Frauen und öffentlicher Dienst und von der MA 57 (Frauen) der Stadt Wien unterstützt.
Isolde CHARIM (Philosophin und Publizistin)
Adolf HOLL (Theologe, Religionssoziologe und Autor)
Peter WARTA (Jurist)
Isolde CHARIM schrieb im einem TAZ Kommentar am 26.1.2010: „…Denn angesichts der steigenden Diversifizierung unserer Gesellschaften, angesichts der zunehmenden Schwierigkeit, diese Vielfalt zu integrieren, ist der Bereich einer neutralen Öffentlichkeit eine unumgängliche Notwendigkeit. Ein Bereich, der neutral gegen alle partikularen Identitäten ist und an dem sich alle als Gleiche begegnen können – das ist genau jenes Konzept, das man konservativen Integrationsmodellen à la Leitkultur oder reaktionären Wiederbelebungen der Nation entgegenhalten kann“.
Warum ist die EU auf der Griechspur? Wie fair ist das Hilfspaket? Wie aussichtsreich ist das Sparprogramm? Gibt es Alternativen? Brechen Zentrum und Peripherie in der EU jetzt auseinander? Rolle von EU und IWF, Parallelen und Unterschiede zu früheren Anpassungsprogrammen z.B. in Lateinamerika, etc.
Diskussion mit ÖkonomInnen aus der "Kurswechsel" Redaktion des BEIGEWUM:
Joachim BECKER (Univ. Prof., Inst. f. Außenwirtschaft und Entwicklung, WU-Wien)
Werner RAZA (Ökonom, Forschungsbereich "international trade policy")
Elisabeth SPRINGLER (Ökonomin, Inst. f. Geld und Finanzpolitik, WU Wien)
Moderation: Beat WEBER (BEIGEWUM) www.beigewum.at