Republikanischer Club - neues Österreich

ABSAGE Mittwoch, 11. März 2020, 19 Uhr, im RC – einstweilen Podcast!


• Um den Autor und Journalisten Claus Gatterer (1924–1984) – mehr als 30 Jahre nach seinem Tod – als politischen Denker vorzustellen, hätte am 11. März 2020 im Republikanischen Club eine Lesung aus seinen Tagebüchern stattfinden sollen. Dieser Abend ist 48 Stunden vor der Ausschaltung des öffentlichen Lebens in Österreich nicht mehr zustande gekommen und wird jetzt als Podcast, den Matthias BREIT initiiert hat, nachgeholt. Es liest Rainer EGGER. Musik von Bert BREIT:

Link zum Podcast:  https://soundcloud.com/museumabsam/gatterer

ABSAGE:

„Täuschen Sie sich nicht: man kann vor flimmernden Bildern auch das Denken verlernen.“

Rainer EGGER liest aus den Tagebüchern von Claus GATTERER.

Peter HUEMER gibt Einblicke. Musikalische Begleitung: Matthias LEGNER (Vibraphon). Moderation: Matthias BREIT.

Claus Gatterer (1924–1984) übersiedelte 1948 als Journalist von Südtirol nach Österreich. Mitarbeit bei den Salzburger Nachrichten, Die Presse, Die Furche, Die Zeit, Il Mondo. Von 1974 bis 1984 leitete er das kritische ORF-Magazin „Teleobjektiv“. Aus den Tagebüchern Claus Gatterers: 3. Juni 1982: Die ungeheure politische und ideologische ‚Verdauungsfähigkeit‘ Österreichs, es hat Schönerer und Hitler verdaut und ausgeschieden, es hat alle Extremismen in sich aufgenommen und ausgeschwitzt – dies ist das Geheimnis des Mittelmaßes (nicht intellektuell gemeint) und der Halbheit in allen Mode-Dingen sozialer Art; 29. März 1983: Mit der Zeit gehen muss man schon, aber lieben muss man sie nicht. (Aus einem Film, von dem ich nichts weiß.); 19. August 1983: ‚Wir wissen, dass wir in den Computer nicht alles hineinstecken können, was die Welt bewegt.‘ (Marie Jahoda).

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