Republikanischer Club - neues Österreich

Donnerstag, 3. Mai 2018, 19 Uhr, im RC:

 

Erstes Wiener Lesetheater, Frauen lesen Frauen

Maria LEITNER

CANDY-GIRL IM SCHLARAFFENLAND UND ANDERE REPORTAGEN

Ab 1925 durchquerte Maria Leitner drei Jahre lang Amerika. Um authentische Reportagen schreiben und auch um ihre Reisekasse aufbessern zu können, arbeitete sie als Dienst- und Kindermädchen bei reichen AmerikanerInnen, als Putzfrau im damals größten Hotel der Welt in New York, als Arbeiterin in einer Zigarrenfabrik, als Dienstmädchen bei einem Alkoholschmuggler u.v.m. Es sind vielleicht die ersten Reportagen in der deutschsprachigen Literatur, die über die Arbeitswelt – vor allem der Frauen in Amerika – berichten.

Mitwirkende:

Eva DITÉ,

Judith GRUBER-RIZY,

Heidi HAGL,

Traude KOROSA,

Angelika RAUBEK,

Gabriela SCHMOLL,

Hilde SCHMÖLZER

 

Maria LEITNER: wurde am 19.1.1892 in Ungarn geboren. Im Mai 1933 flüchtete Maria Leitner vor den Nationalsozialisten nach Paris. Unter falschem Namen kehrte sie unter Lebensgefahr immer wieder nach Nazi-Deutschland zurück und berichtete u.a. über die Verhältnisse und die Kriegsvorbereitungen im faschistischen Deutschland für Exilzeitungen und leistete in dieser Zeit Widerstands- und Aufklärungsarbeit. Lange Zeit galt Maria Leitner als Verschollene des Exils. Nachdem sie lange Zeit vergeblich versuchte ein Visum nach Amerika zu bekommen, starb sie am 14.März 1942 in Marseille (nach neuesten Forschungsergebnissen).

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