Republikanischer Club - neues Österreich

Donnerstag, 15. November 2012, 19 Uhr, im RC:

SANS PHRASE

Präsentation der ZEITSCHRIFT FÜR IDEOLOGIEKRITIK: SANS PHRASE (Freiburg/Wien)
Herausgegeben von Manfred DAHLMANN und Gerhard SCHEIT
Redaktion: Till GATHMANN, Renate GÖLLNER, Alex GRUBER, Joel NABER, Ljiljana RADONIC

Vorträge und Diskussion mit den Autoren des 1. Hefts: Manfred DAHLMANN, Stephan GRIGAT, Florian MARK, Joel NABER.

 

Mittwoch, 14. November 2012, 19 Uhr, im RC:

REGULATION UND POLITISIERUNG VON GESCHLECHTER-VERHÄLTNISSEN
von und mit Alexandra WEISS

Neoliberale Transformation und die Bedeutungsverschiebung gesellschaftlicher Werte gehen mit einer Einverleibung und gleichzeitig einer Verkürzung emanzipatorischer feministischer Politik einher. In dem Vortrag wird nachgezeichnet wie sich Politisierung vor diesem Hintergrund gestaltet.

Nach einem Vortrag zum Buch führt die Autorin, Alexandra WEISS ein Gespräch zum Thema mit der NR Abg. Sonja ABLINGER.
Mit einer Einführung von Brigitte LEHMMANN.

 

Donnerstag, 8. November 2012, 19 Uhr, im RC:

Jura Soyfer Zyklus „Denn nahe, viel näher, als ihr es begreift“
WAS DRAUßEN LAG, WAR FREMDE

Eine Gastperformance der FLEISCHEREI_mobil in den Räumen des RC

Die theatrale Installation „Was draußen lag, war Fremde“ zeigt das aus dem Exil gerettete Romanfragment „So starb eine Partei“ (1934). Soyfer schildert hier die Genese der gescheiterten Arbeiterrevolte 1934 und analysiert Aufstieg und Fall der österreichischen Sozialdemokratischen Partei, sowie das verhängnisvolle Zurückweichen progressiver gesellschaftlicher Kräfte vor der faschistischen Gefahr. 

Näheres unter www.experimentaltheater.com

 

Dienstag, 6. November 2012, 19 Uhr, im RC:

SCARLETT EPSTEIN – "GEGEN DEN STROM"

Im Rahmen eines Projekts des London Jewish Cultural Centre und auf Einladung des Vereins Gedenkdienst ist die bedeutende englische Anthropologin zu Gast. Eine gemeinsame Veranstaltung von Theodor Kramer Gesellschaft, Verein Gedenkdienst und RC.

Einführung: Martin KRIST (Theodor Kramer Gesellschaft),
Der Sozialanthropologe Helmut LUKAS (ÖAW) spricht mit Scarlett EPSTEIN über ihre Arbeit in Südindien, Papua-Neuguinea und ihre Erfahrungen mit Österreich.
Die Schauspielerin Dagmar SCHWARZ liest aus Epsteins "Eine Jüdin aus Wien".

T. SCARLETT EPSTEIN wurde 1922 als Trude Grünwald in Wien geboren. 1938 musste die Familie ihr Leben vor den Nazi-Verbrechern retten und floh zuerst nach Jugoslawien, dann nach Albanien und 1939 nach England. In ihrer Autobiographie berichtet Epstein von ihren Erfahrungen als Flüchtling in Zagreb, Durrës, London und Manchester. Sie erzählt von ihrem Streben nach Glück und ihrem erfolgreichen Kampf gegen Krebserkrankungen. Sie erzählt von ihrer teilnehmenden Feldforschung in Papua-Neuguinea und in Südindien, von zwischenmenschlichen Beziehungen über Kontinente hinweg und ihren Erfolgen. Siglinde Bolbecher hat 2011 die deutsche Übersetzung ihrer Erinnerungen herausgegeben.

 

Montag, 19. November 2012, 18.30 Uhr, im RC:

 

Eine Gastveranstaltung im RC:

DIE WELT IST VUKA – volatil, unsicher, komplex, ambivalent

Jeden Tag aufs Neue. Als systemische BeraterInnen arbeiten die AutorInnen täglich daran, die VUKA-Welt in konstruktive Entwicklung zu übersetzen. Entscheiden und Handeln statt Ohnmacht und Burnout. Und nun präsentieren sie ihr gemeinsames Buch. „Die vierte Kränkung – Wie wir uns in einer chaotischen Welt zurecht finden“ ist im Goldegg-Verlag erschienen.

Barbara GUWAK (Psychologin und systemische Facilitatorin mit Spezialisierung auf die Begleitung in komplexen Entscheidungskontexten. Sie beforscht den Themenbereich „Handlungsfähigkeit unter Unsicherheit“ und arbeitet an der Übersetzung von Widersprüchlichkeit in nachhaltige Entwicklungsstränge).

Matthias STROLZ (studierte internationale Wirtschaft und Politikwissenschaft sowie systemische Organisationsentwicklung).

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