Mittwoch, 19. Mai 2010, 19 Uhr, im RC
FRAUEN UND ARMUT – FEMINISIERUNG DER ARMUT?
Das Normalarbeitszeitverhältnis unterliegt einem Erosionsprozess. Das System der sozialen Sicherung ist jedoch nach wie vor Normalarbeitszeit- und Ehe-zentriert. Erwerbsbiografien verändern sich. Lebensläufe sind offener geworden. Normalarbeitsplätze werden zunehmend ein knappes Gut. Alleinerzieherinnen und Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien (u. a. bedingt durch Kinder- und Familienbetreuung) sind verstärkt Armutsgefährdet. Wie kann, soll die (Sozial-) Politik darauf reagieren.
Eine Diskussion mit: Martin SCHENK (Mitbegründer der Armutskonferenz, gemeinsam mit Michaela Moser Herausgeber von „Es reicht! Für alle! Wege aus der Armut“ Deutike, 2010), Christa SCHLAGER (BEIGEWUM), Moderation: Sibylle SUMMER (Rep. Club)
Diese Veranstaltung findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe „Weiblicher Eigensinn und Gesellschaftspolitik“ statt. Diese Veranstaltungsreihe wurde von Brigitte Lehmann (Republikanischer Club) konzipiert und wird vom Bundesministerium für Frauen und öffentlicher Dienst und von der MA 57 (Frauen) der Stadt Wien unterstützt.


